Pimpi *ca. 03/2025

Pimpi stammt aus einer Katzenkolonie. In der Hoffnung, dass der junge Mann doch noch die Scheu vorm Menschen verliert, wurde er zu uns gebracht. Derzeit hält er viel Abstand von uns.
Da Pimpi draußen aufgewachsen ist, sollte er später wieder die Möglichkeit zum Freigang erhalten. Eine zutrauliche bereits vorhandene Katze wäre ihm eine Stütze.


Harra *05/2025 – hat Interessenten

Harra ist sehr schüchtern und muss aus der Reserve gelockt werden. Nimmt man sich ihr an und streichelt sie, genießt sie es. Gerne würden wir sie zu einem bereits zutraulichen Artgenossen vermitteln.

Harra ist Freigang gewohnt und sollte diesen daher nach einer Eingewöhnungszeit wieder bekommen.


Ron *ca. 2022

Der sensible Ron wurde nicht vermisst, nachdem er als Fundtier bei uns abgegeben wurde. Von sich aus traut er sich oft nicht, aber sobald wir in seine Nähe kommen schmiegt er sich glücklich an uns und lässt sich am liebsten stundenlang durchkuscheln.

Da seine Zähne auffällig waren, ließen wir ihn erfolgreich operieren. Dabei wurde auch ein FIV und FeLV Test gemacht. Zu unserer Erschütterung ist Ron FeLV positiv.

FeLV kann noch lange symptomlos bleiben, aber nicht geheilt werden. Die Symptome sind recht unspezifisch, 80% der Tiere sterben innerhalb von 3-5 Jahren.

Da FeLV ansteckend ist, darf Ron nur in Einzelhaltung oder zu anderen positiven Katzen. Auch Freigang kann ihm nicht gewährt werden.

Ron hat riesen Pech und trotzdem ist er uns sehr ans Herz gewachsen. Wir hoffen, dass man ihm noch ein wunderbares Leben und viel gemeinsame Zeit geben möchte.


Femi *ca. 2023

Femi lebte als Streunerkatze und wurde trächtig gesichert. Sie fühlte sich bei uns überaus unwohl, egal wieviel Ruhe und Versteckmöglichkeiten wir ihr boten. Auch die Geburt war schwer für sie, aber ihre Kinder Fenna und Friedrich schlugen sich tapfer.
Zu all dem Stress bekam Femi starken Durchfall, der sich durch die üblichen Erkrankungen nicht erklären ließ. Seit sie jetzt hypoallergenes Futter einer Marke und einer Sorte erhält, hat sie keinerlei Symptome mehr. Ob sie das lebenslang benötigt, ist unklar, aber man sollte mit dauerhaft erhöhten Kosten bei der Fütterung rechnen.

Um Femis Gesundheit zu gewährleisten, wird sie voraussichtlich Wohnungskatze bleiben müssen.
Andere, zutrauliche Katzen, von denen sie sich den Umgang mit den Menschen abgucken kann, wären von Vorteil, denn Femi lässt sich derzeit noch nicht anfassen.

Weniger schlimm ist Femis Anisokorie. Eines ihrer Pupillen hat eine „D“ Verformung, die vermutlich auf eine alte Verletzung am Auge zurückzuführen ist. Hinter ihrer Hornhaut ist ein winziger Fremdkörper sichtbar, der keine akuten Probleme macht, aber zu einer Verklebung der Linse führt. Die Sehkraft scheint nicht eingeschränkt zu sein. Würde man den Fremdkörper entfernen, verletzt man das Auge unnötigerweise. Daher sollte es derzeit nur weiterhin beobachtet werden.


Fenna & Friedrich *27.08.2025

Der Start in Fenna & Friedrichs Leben war nicht wie aus dem Bilderbuch. Mama Femi hatte große Probleme sich kurz vor der Geburt an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Ob Fenna und Friedrich andererseits überhaupt draußen überlebt hätten, ist fraglich.

Nach der Geburt, bei der wir etwas mithelfen mussten, zeigten die beiden wahren Kämpfergeist. Ob Mama wollte oder nicht, es wurde sich stets der Weg zur Milch erkämpft. Täglich wurde von uns das Gewicht kontrolliert und ab und zu etwas beim Säubern nachgeholfen. Der Größenunterschied zwischen den Geschwistern wuchs sich langsam raus.
Mama ging es aber plötzlich schlechter. Sie hatte massive Durchfälle und nahm kaum Futter zu sich. Wir mussten sie zeitweise zwangsernähren. Jeder Behandlungs- und Diagnoseversuch schlug nicht an. Von einem Tag auf dem anderen war der Spuk aber wieder vorbei.

Bis kurz vor der Impfung schien alles überwunden zu sein. Dann ging es wieder von vorne los. Nur diesmal betraf es auch Fenna und Friedrich. Von der Praxis bis zur Tierklinik, über Kotproben, Ultraschall und Blutbildern. So genau fand man nichts. Also hieß es, strikte Diätkost. Vielleicht hatte sich eine Unverträglichkeit entwickelt, oder sogar eine Futtermittelallergie.

Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, als wir dann endlich das richtige Futter gefunden hatten. Jetzt ist der Kot endlich gut, es spricht nichts gegen eine Vermittlung von Fenna und Friedrich. Aufgrund der gemeinsamen Besonderheiten würden wir sie auch gerne gemeinsam vermitteln. Sie erhalten das Gastro Intestinal Nassfutter von Royal Canin für Kitten.

Wie sich Fenna und Friedrich entwickeln ist unklar, vielleicht legen sich die Verdauungsprobleme, sobald sie sich eingelebt haben und der Darm sich endlich beruhigen kann. Vielleicht werden sie immer Spezialfutter benötigen. Wichtig wäre, vorerst von einer reinen Wohnungshaltung auszugehen. Sie sind sehr interessiert an uns, besonders zu den Fütterungszeiten. Fenna sucht bereits nach Streicheleinheiten, Friedrich ist noch schüchterner. Ein ruhigeres, strukturiertes Zuhause mit wenig Trubel wäre am besten geeignet für die beiden.

Leider wurde ihre Mutter positiv auf FeLV getestet. Wir gehen davon aus, dass Fenna und Friedrich auch Träger sind und werden sie mit der Mutter nach mehreren Wochen nochmal nachtesten.


Mimi *ca. 2018

Mimis Geschichte ist etwas kompliziert. Sie war schon in mehreren Familien und hat bisher nur Pech gehabt. Kein Zuhause war für immer. Wir hoffen, dass wir das nun ändern können und sie ankommen darf.

Mimi ist eine sensible, zarte Katze. Sie mag es, wenn man sich zu ihr setzt, sie krault und mit ihr spricht. Kommt ihr dabei eine andere Katze zu nahe, zeigt sie ihre Grenzen.
Hier haben wir recht wenig Zeit für die einzelnen Tiere und Mimi geht dabei unter. Ein ruhiges Zuhause mit netten, sozialverträglichen Katzen, die ihre Individualdistanz einhalten, würde ihr besser gefallen. Im vorigen kuschelte sie gerne im Bett und suchte Nähe, war aber schon immer etwas vorsichtiger dabei als andere Katzen.

Da Mimi es gewohnt war, Freigang zu bekommen, sollte das auch wieder für sie ermöglicht werden. Sie kann daher auch als Einzelprinzessin ausziehen.

Bei der Erstuntersuchung mussten wir leider feststellen, dass Mimi Zahnprobleme hat. Eine sofortige Behandlung war nicht notwendig, sodass wir aber die neuen Besitzer darauf hinweisen müssen, dass hier eine regelmäßige Kontrolle stattfinden muss und später noch eine Zahnsanierung anstehen wird.


Dörte und Dagobert *08/2025

Dörte, Dolores und Dagobert suchen jeweils ein Zuhause. Mittlerweile werden sie immer verschmuster, wenn sie nicht gerade miteinander kuscheln oder mit den anderen Kitten spielen.

Sie können in reiner Wohnungshaltung gehalten werden, oder mit der späteren Möglichkeit zum Freigang.

Wir vermitteln sie in keinem Fall in Einzelhaltung.


Uma *ca. 03/2024

Uma lebte als Streunerkatze in einer kleinen Kolonie. Anders als ihre Mitstreiter ließ sich Uma gerne von der Hand, die sie fütterte, streicheln. Für sie suchen wir nichts desto trotz ein Zuhause, in dem erstmal nicht viel von ihr erwartet wird. Uma muss in einer neuen Umgebung erst wieder lernen, dass wir ihr nur Gutes wollen. Sie ist um einiges mutiger als die ganz scheuen Katzen, gerade beim Fressen dürfen wir ganz nah bei ihr sein. Schmusen möchte sie derzeit noch nicht.
Die Möglichkeit zum Freigang sollte ihr nach einer Eingewöhnungszeit gewährt werden. Auch als Hofkatze könnte Uma glücklich werden, solange sie Familienanschluss genießen darf.


Ulf *ca. 03/2024

Ulf lebte als Streunerkatze in einer kleinen Kolonie. Er ist sehr vorsichtig gegenüber den Menschen und lässt sich ungern anfassen. Für ihn suchen wir ein Zuhause, in dem nicht viel von ihm erwartet wird. Vielleicht wird Ulf nie zur Schmusekatze, kann aber den Menschen etwas mehr vertrauen.
Die Möglichkeit zum Freigang sollte ihm nach einer Eingewöhnungszeit gewährt werden. Auch als Hofkatze könnte Ulf glücklich werden.


Herkules *ca. 2022

Herkules hatte sich einer Hofkatzen-Gruppe angeschlossen und dort ordentlich aufgemischt. Der unkastrierte Kater dachte, er könne sich so einen Dauerplatz am Futter erobern, stattdessen ging er geradewegs in die Katzenfalle und kam zu uns.

Nach Kastration und Impfung sitzt er nun im Vermittlungszimmer. Hier ist er nicht mehr ganz so mutig und wir sind uns sicher, dass er sich als Freigänger demütiger zeigt, wenn er in eine bestehende Gruppe integriert wird.

Zu uns zeigt er sich scheu, höchstwahrscheinlich ist er als verwilderte Hauskatze draußen aufgewachsen. Er lässt sich weder streicheln, noch mit Futter locken.

Ob sich Herkules je an einen engen Kontakt zu den Menschen gewöhnen wird, ist fraglich. Trotzdem benötigt er Eigentümer, die sich um ihn kümmern, ihn lieben, so wie er ist und ihm ein Zuhause geben.


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"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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