Femi lebte als Streunerkatze und wurde trächtig gesichert. Sie fühlte sich bei uns überaus unwohl, egal wieviel Ruhe und Versteckmöglichkeiten wir ihr boten. Auch die Geburt war schwer für sie, aber ihre Kinder Fenna und Friedrich schlugen sich tapfer.
Zu all dem Stress bekam Femi starken Durchfall, der sich durch die üblichen Erkrankungen nicht erklären ließ. Seit sie jetzt hypoallergenes Futter einer Marke und einer Sorte erhält, hat sie keinerlei Symptome mehr. Ob sie das lebenslang benötigt, ist unklar, aber man sollte mit dauerhaft erhöhten Kosten bei der Fütterung rechnen.
Um Femis Gesundheit zu gewährleisten, wird sie voraussichtlich Wohnungskatze bleiben müssen.
Andere, zutrauliche Katzen, von denen sie sich den Umgang mit den Menschen abgucken kann, wären von Vorteil, denn Femi lässt sich derzeit noch nicht anfassen.
Weniger schlimm ist Femis Anisokorie. Eines ihrer Pupillen hat eine „D“ Verformung, die vermutlich auf eine alte Verletzung am Auge zurückzuführen ist. Hinter ihrer Hornhaut ist ein winziger Fremdkörper sichtbar, der keine akuten Probleme macht, aber zu einer Verklebung der Linse führt. Die Sehkraft scheint nicht eingeschränkt zu sein. Würde man den Fremdkörper entfernen, verletzt man das Auge unnötigerweise. Daher sollte es derzeit nur weiterhin beobachtet werden.



