Der Pyrenäen Schäferhund Linus lebte fast zehn Jahre bei seiner Eigentümerin und wurde stets liebevoll umsorgt. Ihr Tod riss ihn aus seinem gewohnten Leben und sein Weg führte leider zu uns. Wir merkten schnell, dass Linus sehr eigenwillig ist und nicht scheut, seinen Unmut lautstark zu äußern.
Wir werden Linus nicht ändern können, auch wenn wir uns mehr Kooperation wünschen würden, was uns die Pflege viereinfachen würde. Aber für Linus gibt es keinen Grund, sein „schlechte-Laune-Opi“-Dasein aufzugeben.
Es gibt Momente, in denen Dinge passieren, die auch er akzeptieren muss. Daher trägt Linus häufig einen Maulkorb und wir versuchen ihm Dinge, wie Bürsten oder Pfoten untersuchen, so alltäglich wie möglich beizubringen. Hier benötigt man viel Coolness und darf selbst nicht schnell frustriert werden.
Linus lernt bei uns auch mal weggeschickt zu werden, mittlerweile kann er sich immer häufiger zurücknehmen und uns Raum geben. Wir können aber auch gemeinsam Quatsch machen und er genießt Kuscheleinheiten.
Unterwegs ist Linus sehr angenehm. Er freut sich über seine regelmäßigen Gassigänge und hat seine Gassigeherin ins Herz geschlossen. Anfangs war er etwas fordernd, wenn es ihm zu langsam ging, was sich mittlerweile legte.
Andere Hunde sind durchaus in Ordnung, solange die sich ihm gegenüber behaupten können, dabei aber nicht die Fassung verlieren. Darauf springt er an und lässt nicht locker, selbst wenn er ihnen körperlich unterlegen ist. Er hat aber bereits auch viele enge Freunde gefunden.
Aufgrund starker Verfilzungen musste Linus leider in Narkose geschoren werden.
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