Wambo *ca. 2020 – noch keine Vermittlung

Wambo hat als American Staffordshire-Terrier, und damit ein Listenhund in Baden-Württemberg, noch keinen Wesenstest.
Wir bereiten ihn derzeit darauf vor.

Im Dezember wurde Wambo nachts ohne Halter aufgefunden und von der Tierrettung zu uns gebracht.
Der anfangs völlig aufgelöste, defensive Hund konnte sich bereits entwickeln. Fremde Menschen begegnet er inzwischen freundlich und aufgeschlossen. Er liebt Körperkontakt und lässt sich gerne bei uns fallen.
Typisch Staffordshire ist Wambo sehr auf seine Bezugsperson fixiert und ist ungern allein, viel lieber wäre er immer mit uns im Büro. Das Alleinebleiben wird wahrscheinlich Training benötigen.

Eigentlich interessierte er sich für andere Hunde, hatte aber einen moderaten, freundlichen Umgang mit ihnen nicht gelernt. Das bedeutet, dass Wambo Kontakt wollte, aber recht distanzlos mit ihnen warund nicht entsprechend auf die Körpersprache seines Gegenübers reagierte. Wir zeigten ihm, wie man nett mit ihnen umgeht und mittlerweile hat er viele Hundefreunde gefunden und ist eher der Softie geworden.

Wambo leidet an einer allergiebedingten Dermatitis. Was genau die Ursache ist, ist uns nicht bekannt. Das alleinige Füttern von hypoallergenem Futter brachte zwar Besserung, aber derzeit erhält er noch Apoquel um die Hautreizungen weiter zu lindern und wird wöchentlich mit einem medizinischen Shampoo gebadet.

Sobald Wambo in der Vermittlung ist, suchen wir hundeerfahrene Personen, die mit einem Hundetrainer zusammenarbeiten möchten. Wambo fällt es schwer, nicht immer seine eigenen Entscheidungen durchsetzen zu können. Er lernt derzeit, dass man vieles blöd finden darf, aber nicht gegen uns gehen soll. Die letzten Monate zeigten, dass Wambo Gefallen daran findet, etwas lockerer und entspannter mit uns zusammenzuleben und beginnt zu akzeptieren.
Kinder oder Katzen sollten nicht in seinem neuen Zuhause leben.

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Scar *ca. 2022

Scar ist ein wunderschöner Holländischer Schäferhund, der gesichert mit zwei Maulkörben ausgesetzt wurde. Der erste Kontakt verlief etwas schwierig, denn wir waren ihm völlig fremd und keine Bezugsperson war in der Nähe, die ihm erklären konnte, was passiert. Er zeigte sich misstrauisch und wollte Abstand.

Schon am zweiten Tag legte er dieses Verhalten uns gegenüber ab und suchte unseren Kontakt. Im Büro findet er Ruhe, Körperkontakt lässt ihn schnell entspannen. Boxen lernte er bereits kennen, in denen er Schlaf findet und akzeptiert, dass er sich um anderes nicht kümmern muss. Auch kann man ihn mittlerweile entspannt auf seinen Platz schicken, da er ohne genaue Ansprache sehr hibbelig ist. Er döst dann vor sich hin.

Unterwegs reagiert Scar sehr ungehalten auf Bewegungsreize. Sein Talent als Arbeitsrasse wurde wahrscheinlich ungewollt gefördert oder nie anständig gehemmt, Orientierung und Konzentration beim gemeinsamen Arbeiten mit dem Menschen dafür völlig außer Acht gelassen.
Jetzt wieder eine Hemmung herzustellen und zu erziehen ist schwierig, aber nicht unmöglich.
Scar ist derzeit häufig auf Seminaren dabei, sowie bei uns im Büro. Durch das stressärmere Umfeld zeigt er sich im Training ansprechbarer, ein Kastrationschip zeigt ebenfalls eine positive Wirkung. Bezugspersonen können Scar schnell fremde Menschen vorstellen, die im Handumdrehen begeistert von ihm sind.

Wir sind dabei unsere Beziehung auszubauen, was sich auszahlt. Er nimmt uns ernster, beginnt auf unser tun zu reagieren und sich an uns zu orientieren. Dabei ist es wichtig sich auch abzugrenzen. Er muss auch lernen, weggeschickt zu werden und nicht ständig im Mittelpunkt zu stehen.Jemand, der Scar einfach „machen lässt“, ihm zu viel Freiheiten gibt, wird einen überaus gestressten und angespannten Hund haben.

Scar trägt draußen jederzeit einen Maulkorb. Auch in Profihänden wird es immer Situationen geben, in denen der Mensch nicht voll konzentriert ist und es ist nur verantwortungsbewusst, wenn man ihn weiterhin absichert, auch wenn er täglich dazu lernt.

In der Hundegruppe ist Scar durchaus kommunikativ und zeigt Grenzen auf. Er weiß, wann er unterlegen ist und sich lieber rausnimmt. Als Zweithund wäre er durchaus vermittelbar.

Scar ist schlau, durchaus trainierbar, aber nichts für Laien. Er wird nur an Personen vermittelt, die verantwortlich mit ihm umgehen und Erfahrung mit solchen Hundetypen haben. Kinder, Katzen und Kleintiere sehen wir in seinem neuen Zuhause nicht, Hunde sollten souverän im Umgang mit Artgenossen sein.
An seine Bezugspersonen bindet er sich schnell. Er hat wenig davon, auf den großen Ausläufen auf sich allein gestellt herumzurennen. Hier hindert ihn nur der Übersprungschutz nicht über den Zaun zu klettern und uns zu suchen.

Alleine bleiben wird wahrscheinlich mit der nötigen Vorarbeit möglich sein.

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Bodo *Ende 2021

Bodos Weg führte am 23.05.2022 ins Tierheim, da er leider am Tor über Nacht angebunden wurde. Nun ist Bodo auf der Suche nach seinem neuen Zuhause. Er ist männlich, unkastriert und ein großer Mischling. Schätzungsweise dürfte ein Kangal mit dabei sein.

Bodo ist auf der Suche nach Menschen, die bereits Hundeerfahrung haben und selbstbewusst und konsequent im Umgang sind. Eine konsequente Führung ist bei ihm unbedingt erforderlich, da er ansonsten sehr schnell überdreht. In der Wohnung drinnen kommt Bodo sehr schnell zur Ruhe und freut sich auch sehr über Schmuseeinheiten.

Bodo geht jede Woche mit seinem Gassigeher große Runden spazieren. Er wird dabei sehr gelobt, Fremde Menschen und andere Hunde sind kein Grund für ihn, aus der Ruhe zu kommen. Mit uns ist Bodo draußen gut orientiert und zeigt sich allgemein entspannter.

Viel Abenteuer oder Auslastung benötigt man bei Bodo nicht. Solange er im Hof liegen darf und viel frische Luft spüren kann, ist er glücklich.

Typisch Herdenschützer wird Bodo nie ein Fan von Besuch sein, was sich gut regeln lässt, ohne mühselig gegen seine Genetik zu arbeiten.

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Missi *2020

Missi kam am 02.01.2022 als Fundhund zu uns ins Tierheim, mit passendem Geschirr und ungewöhnlich viel Informationen seitens der Finder.
Wir schätzen Missis Geburtsjahr auf 2020. Mittlerweile ist sie kastriert und weiterhin gesundheitlich unauffällig.

Bei uns darf Missi tagsüber mit anderen Hunden zusammen sein. Dabei wird getobt und gespielt. Gegenüber kleinen Hunden und Hündinnen pöbelt sie mal gerne am Zaun, im direkten Kontakt ist sie dann häufig aber freundlich.
Bei Grunderziehung und Leinenführigkeit zeigt sie sich kooperativ, unterwegs ist sie angenehm und häufig eher zurückhaltend. Bei ihren Gassigehern ist sie beliebt und sie gehen gerne große Runden mit ihr. Sie trägt hier einen Maulkorb, was wir auch nach einer Vermittlung empfehlen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, denn sie zeigt, dass sie ihr Revier gewissenhaft bewacht, wenn sie auf sich alleingestellt ist.

Im Haus merkt man, dass Missi unruhig ist, sitzt sie doch schon so lange im Tierheim. Grenzt man sie drinnen mehr ein, entspannt sie sich. Im neuen Zuhause wird es sicherlich eine Eingewöhnungszeit brauchen, bis sie weiß, wie der Alltag läuft, aber wir sind zuversichtlich, dass sie sich anpasst.

Aufgrund ihres Charakters sehen wir Missi eher im ländlichen Gebiet mit einem Hof oder Garten, der eingezäunt ist.

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Hallo liebe Hundeinteressierte!

Update 15.09.2020 

Leider ist es im Alltagsgeschäft nicht immer möglich alle Neuzugänge gleich zu posten. Mal fehlen schöne Bilder, mal kann man noch gar keinen Text zu den Tieren machen, weil man sie noch nicht einschätzen kann und manchmal fehlt ganz schlicht einfach die Zeit. Es könnten tatsächlich einige Hunde mehr im Tierheim als Sie hier sehen können. Bitte rufen Sie bei Interesse an einem Hund bei uns im Tierheim an, wir beraten Sie gerne. Wir geben uns Mühe alle Hunde hier vorzustellen, aber nicht immer klappt alles zeitnah.

PS. Zur Zeit (15.09.20) lohnt die Nachfrage im Tierheim für Menschen, die einen jungen Hund übernehmen möchten. Es sind vier Jungspunde (3 Hündinnen, 1 Rüde) im Tierheim, die aktuell ein Zuhause suchen.

Wer viel Zeit und Geduld hat und sich zutraut Jagdhundmixe, die (leider) einfach gar nichts außer sich selbst und das Leben im Garten kennen, könnte mit einem unserer drei bildschönen Mixe (2 Rüden, 1 Weibchen) Freundschaft schließen.

Auch noch einige Senioren suchen ein Plätzchen – wir werden die Seite in den Wochen aktualisieren.


Bommel

Bommel  |  geboren 06.05.2017|  Kaukase | männlich  unkastriert

Bommel kam als Abgabehund wegen Überforderung der Halter im Sommer 2018 zu uns ins Tierheim. Seine enorme Größe und die damit verbundene Kraft machen es nicht ganz einfach für Bommel einen Platz zu finden. Bommel ist vom Typ ein ruhiger, freundlicher Hund im Umgang mit vertrauten Menschen. Die Herausforderung für künftige Halter ist es, seine rassetypischen Eigenschaften zu beachten und ihn entsprechend seiner Möglichkeiten zu fördern. Rassetypisch ist Bommel ein sehr wachsamer, sehr territorialer Hund, der seine Aufgabe, direkte Familie und Gelände bewachen und beschützen, ohne weitere Anleitung wahrnehmen möchte. Die Rasse ist über Jahrhunderte eingesetzt worden, um selbstständig Herden zu hüten und diese vor Angreifern wie Bären oder Luchsen zu beschützen. Wir schreiben das, um das Verständnis für diesen Hundetyp zu wecken, der kein Interesse daran hat sich dem Menschen besonders gefällig zu zeigen – ihm sinnlos scheinende Übungen wie Sitz, Platz, Fuss laufen, wird er bestenfalls aus Gefälligkeit mit machen. Bommel genießt es sein Territorium z.B. von einem erhöhten Liegeplatz aus zu überwachen. An ein Leben draußen ist er sehr gut angepasst und wir beobachten bei Bommel, dass er lieber draußen ist und nur selten in den Innenbereich des Hundehauses geht. Bommel ist Katzen und Hunden gegenüber tolerant, aber wir empfehlen eine Vermittlung nur an einen Einzelplatz, da er aufgrund seiner Präsenz, andere Tiere deutlich begrenzt.
Sein künftiges Zuhause sollte ruhig und ohne Kinder sein. Hof und /oder Garten (gut gesichert, er war als Ausbrecherkönig bekannt) sind Voraussetzung, wobei Bommel natürlich die Möglichkeit braucht sich an seine Familie anzuschließen. Bommel wird nur an sehr erfahrene Hundehalter vermittelt. Weitere Auskünfte zu Bommel geben wir Ihnen gerne in einem direkten Kontakt mit den Tierpflegern.

 

 


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"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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