Normi| geb. ca. 2024| noch keinen Wesenstest |

Normi| geb. ca. 2024| American Staffordshire Terrier / Staffordshire Bullterrier Mix| männlich, unkastriert|

 

Fremden Menschen begegnet Normi zunächst etwas unsicher. Gibt man ihm jedoch etwas Zeit, fasst er schnell Vertrauen und zeigt sich als offener, freundlicher und menschenbezogener Begleiter.

Mit anderen Hunden entscheidet bei Normi die Sympathie. Hündinnen sind für ihn grundsätzlich kein Problem, dennoch wünschen wir uns für ihn ein Zuhause als Einzelhund, in dem er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Menschen genießen kann.

Normi braucht Menschen, die ihm mit klaren Regeln, konsequenten Grenzen und einer souveränen Führung Sicherheit geben. Er hinterfragt gerne Entscheidungen und testet seine Bezugspersonen aus. Deshalb suchen wir für ihn hundeerfahrene Menschen, die ihn fair, ruhig und konsequent führen können.

Aufgrund seiner Rasse ist vor einer Vermittlung ein Wesenstest erforderlich. Dieser steht derzeit noch aus. Deshalb kann Normi aktuell noch nicht in sein neues Zuhause umziehen. Interessenten haben jedoch die Möglichkeit, ihn bereits kennenzulernen und sich für ihn vormerken zu lassen.

Wer einen aktiven, intelligenten und freundlichen Begleiter sucht und Freude daran hat, mit seinem Hund zu arbeiten, findet in Normi einen tollen Partner.

 


Lori *23.02.2025

Lori | geb. 23.02.2025 | Kaukasischer Owtscharka Mix | weiblich, unkastriert |

Lori wurde bereits als Welpe von uns vermittelt und kam mit Beginn der Pubertät leider wieder zu uns zurück.

Lori ist ein typischer Vertreter eines Herdenschutzhund-Typs: selbstständig, wachsam und durchaus bereit, eigene Entscheidungen zu treffen. Sie benötigt deshalb Menschen, die diese Eigenschaften kennen, akzeptieren und souverän damit umgehen können. Sollten im neuen Zuhause Schwierigkeiten entstehen, wünschen wir uns die Bereitschaft, frühzeitig mit einem geeigneten Hundetrainer zusammenzuarbeiten.

Menschen gegenüber zeigt sich Lori grundsätzlich offen und freundlich.

Ihre zukünftigen Menschen sollten trotzdem damit rechnen, dass sich mit zunehmendem Erwachsenwerden territoriales Verhalten zeigt.

Für Lori wünschen wir uns ein eher ruhiges und beständiges Zuhause. Ideal wäre ein sicher eingezäuntes Grundstück oder ein geschützter Außenbereich, in dem sie regelmäßig Zeit verbringen und ihrer natürlichen Wachsamkeit nachgehen kann. Ein abwechslungsreiches Programm mit ständig neuen Unternehmungen benötigt sie nicht – klare Routinen und ein verlässlicher Alltag entsprechen ihrem Wesen deutlich mehr.

Ihre Wachhund-Eigenschaften bringt Lori bereits von Natur aus mit. Fremde Personen am Grundstück können durchaus lautstark angekündigt werden. Deshalb sollte ihr zukünftiges Zuhause so gelegen sein, dass dieses Verhalten nicht unmittelbar zu Problemen mit der Nachbarschaft führt.

Auch der Umgang mit Besuch sollte von Anfang an klar geregelt werden. Lori sollte daran gewöhnt sein, bei Bedarf einen Maulkorb zu tragen, an der Leine geführt zu werden oder während eines Besuchs räumlich getrennt zu werden.

Lori ist kein grundsätzlich schwieriger Hund. Sie benötigt jedoch Menschen, die wissen, dass ein Herdenschutzhund nicht immer gefallen möchte, Entscheidungen hinterfragen kann und mit zunehmender Reife häufig noch deutlich eigenständiger und territorialer wird.

Für Lori suchen wir daher ein Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die ihr klare Strukturen, Sicherheit und einen möglichst ruhigen, geregelten Alltag bieten können.

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Erwin *ca. 08/2022

Erwin | geb. ca. 08/2022 | XL Bully (Mischling) | männlich, kastriert |

Erwin kam als Fundhund zu uns und sucht nun ein passendes, verantwortungsbewusstes Zuhause.

Erwin ist ein eher ruhiger und zurückhaltender Hund, der fremden Menschen zunächst misstrauisch begegnet und Zeit benötigt, um Vertrauen aufzubauen. Hat er eine Beziehung zu seinen Bezugspersonen aufgebaut, nimmt er Körperkontakt gerne an und genießt es, in ihrer Nähe zu sein. Besonders gerne liegt er ruhig auf seinem Platz und döst vor sich hin.

Im Alltag zeigt sich Erwin außerhalb des Tierheims meist entspannt. Spaziergänge an der Leine meistert er ruhig, Autos, Fahrradfahrer und fremde Personen stellen dabei in der Regel kein Problem dar. Hektische Bewegungen und plötzlich auftretende Geräusche können ihn jedoch verunsichern und Fluchtverhalten auslösen.

Mit vielen Artgenossen ist Erwin grundsätzlich verträglich. Bei selbstbewussten oder provozierenden Rüden kann es jedoch zu Konflikten kommen. Besonders in dynamischen Situationen kann seine Stimmung schnell kippen. Deshalb sehen wir ihn bevorzugt als Einzelhund.

Erwin ist körperlich sehr kräftig und benötigt Menschen, die ihm mit Ruhe, Klarheit, Empathie und Konsequenz begegnen. Futter ist für ihn nicht immer eine ausreichende Motivation, weshalb seine zukünftigen Halter Erfahrung darin haben sollten, Grenzen souverän und ohne unnötigen Druck durchzusetzen.

Im Tierheim kam es bereits zu einem ernsthaften Beißvorfall gegenüber einem Menschen. Dieses Verhalten muss bei einer Vermittlung unbedingt berücksichtigt werden. Erwin benötigt deshalb äußerst hundeerfahrene Menschen, die sein Verhalten realistisch einschätzen und verantwortungsvoll mit möglichen Risiken umgehen können. Ein gut sitzender Maulkorb sollte insbesondere in der Eingewöhnungszeit selbstverständlich sein und auch langfristig zum Alltag gehören.

Für Erwin suchen wir ein ruhiges Zuhause bei sehr erfahrenen Personen ohne Kinder und ohne Kleintiere. Seine neuen Menschen sollten bereit sein, ihm Zeit zum Vertrauensaufbau zu geben, gleichzeitig klare Strukturen vorzugeben und seine Grenzen jederzeit ernst zu nehmen.

Erwin ist kein unkomplizierter Hund und benötigt ein Zuhause, das sich dieser Verantwortung bewusst ist. Bei den richtigen Menschen kann er jedoch einen ruhigen Alltag genießen und eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen entwickeln.

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Wambo *ca. 2020 – noch kein Wesenstest

Wambo | geb. ca. 2020 | American Staffordshire Terrier | männlich, kastriert |

Wambo sucht erfahrene Menschen mit Herz und Verstand, aber erst wenn er sein Wesenstest bestanden hat.

Wambo ist ein kräftiger American Staffordshire Terrier und fällt damit in Baden-Württemberg unter die Regelungen für Listenhunde. Einen Wesenstest hat er derzeit noch nicht absolviert. Wir bereiten ihn aktuell darauf vor, damit er anschließend in ein passendes Zuhause umziehen kann.

Wambo ist ein charakterstarker Hund, der Menschen braucht, die Erfahrung mit dieser Rasse oder vergleichbaren Hunden mitbringen und ihm Sicherheit sowie eine klare, souveräne Führung geben können.

Gesundheitlich leidet Wambo an einer allergisch bedingten Dermatitis. Die genaue Ursache konnte bislang nicht festgestellt werden. Eine Fütterung mit hypoallergenem Futter hat bereits zu einer deutlichen Verbesserung geführt.

Fremden Menschen begegnet Wambo zunächst mit großem Misstrauen und lässt sich von ihnen nur schwer händeln. Besonders Tierarztbesuche stellen für ihn eine Herausforderung dar. Hat man jedoch sein Vertrauen gewonnen, baut Wambo eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson auf. Dennoch benötigt er auch dann einen respektvollen Umgang mit klaren Grenzen – er ist kein Hund, der sich uneingeschränkt überall anfassen oder manipulieren lässt.

Alleinbleiben fällt Wambo momentan sehr schwer. Aus Frust zerstört er gelegentlich Gegenstände in seinem Zwinger. Hier sollte mit Geduld, Training und einem strukturierten Alltag gearbeitet werden.

Für Wambo wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und ohne Katzen. Seine zukünftigen Menschen sollten bereit sein, Zeit in den Beziehungsaufbau zu investieren und ihm die nötige Sicherheit zu geben. Mit der richtigen Führung entwickelt sich Wambo zu einem loyalen Begleiter, der seinen Menschen eng verbunden ist.

Wer einem besonderen Hund mit Ecken und Kanten eine Chance geben möchte und die nötige Erfahrung sowie Geduld mitbringt, kann in Wambo einen treuen Partner fürs Leben finden.

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Scar *ca. 2022

Scar | geb. ca. 2022 | vermutlich X-Herder | männlich, kastriert |

Scar sucht hundeerfahrene Menschen mit Konsequenz und Verständnis

Er ist vermutlich ein Herder-Mischling und bringt rassetypisch viel Energie, Arbeitswillen und eine hohe Reaktionsbereitschaft mit. Er sucht ein Zuhause bei Menschen, die Erfahrung mit anspruchsvollen Gebrauchshunden haben und bereit sind, langfristig mit ihm zu arbeiten.

Im Alltag reagiert Scar draußen sehr stark auf Bewegungsreize. Vermutlich wurde sein natürliches Talent als Arbeitsrasse in der Vergangenheit unbewusst gefördert oder nie in die richtigen Bahnen gelenkt. Dabei kamen Orientierung am Menschen, Impulskontrolle und konzentriertes gemeinsames Arbeiten deutlich zu kurz.

Scar benötigt Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln, klare Strukturen schaffen und sein Verhalten im Alltag verantwortungsvoll managen.

Zu seinen Bezugspersonen baut Scar schnell eine vertrauensvolle Bindung auf. Über sie lässt er sich neuen Menschen meist problemlos vorstellen. Anders verhält es sich bei plötzlich auftauchenden oder sich direkt nähernden fremden Personen – diese begegnet Scar deutlich offensiv und aggressiv. Deshalb ist ein vorausschauendes Management im Alltag sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit seinen Grenzen unerlässlich.

Scar wird ausschließlich an hundeerfahrene Menschen vermittelt, die sein Verhalten richtig einschätzen können und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Kinder, Katzen oder Kleintiere sollten nicht in seinem zukünftigen Zuhause leben.

Wer die Herausforderung eines intelligenten und arbeitsfreudigen Hundes sucht und Freude daran hat, gemeinsam mit ihm zu wachsen, findet in Scar einen treuen Begleiter, der bei der richtigen Führung sein Potenzial entfalten kann.

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Bodo *ca. 2021

Bodo | geb. ca. 2021 | Anatolischer Hirtenhund Mix  | männlich, kastriert |

Bodos Weg führte am 23.05.2022 ins Tierheim, da er leider am Tor über Nacht angebunden wurde. Nun ist Bodo auf der Suche nach seinem neuen Zuhause. Er ist männlich, kastriert und ein großer Mischling. Schätzungsweise dürfte ein Kangal mit dabei sein.

Bodo ist auf der Suche nach Menschen, die bereits Hundeerfahrung haben und selbstbewusst und konsequent im Umgang sind. Mit körperlichem Druck kann bei Bodo wenig erreicht werden. Im Tierheim ist Bodo mit den vielen anderen Hunden schnell gestresst.

Bodo geht jede Woche mit seinem Gassigeher große Runden spazieren. Er wird dabei sehr gelobt, Fremde Menschen und andere Hunde sind kein Grund für ihn, aus der Ruhe zu kommen. Mit uns ist Bodo draußen gut orientiert und zeigt sich allgemein entspannter.

Viel Abenteuer oder Auslastung benötigt man bei Bodo nicht. Solange er im Hof liegen darf und viel frische Luft spüren kann, ist er glücklich. Er fühlt sich aber auch im Innenbereich wohl.

Typisch Herdenschützer wird Bodo nie ein Fan von Besuch sein, was sich gut regeln lässt, ohne mühselig gegen seine Genetik zu arbeiten.

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Missi *2020

Missi | geb. ca. 2020 | Mischling | weiblich, kastriert |

Missi kam am 02.01.2022 als Fundhund zu uns ins Tierheim, mit passendem Geschirr und ungewöhnlich viel Informationen seitens der Finder.
Wir schätzen Missis Geburtsjahr auf 2020. Mittlerweile ist sie kastriert und weiterhin gesundheitlich unauffällig.

Bei uns darf Missi tagsüber mit anderen Hunden zusammen sein. Dabei wird getobt und gespielt. Gegenüber kleinen Hunden und Hündinnen pöbelt sie mal gerne am Zaun, im direkten Kontakt ist sie aber meist freundlicher. Die Sympathie mit einem bereits vorhandenen Hund kann hier gerne getestet werden.
Bei Grunderziehung und Leinenführigkeit zeigt sie sich kooperativ und sehr motiviert, sie möchte gefallen und lässt sich gerne anleiten. Unterwegs ist sie angenehm und in fremder Umgebung eher zurückhaltend. Bei ihren Gassigehern ist sie beliebt und sie gehen gerne große Runden mit ihr.

Missi bewacht, wenn sie draußen auf sich allein gestellt ist, Haus und Hof. Ist man gemeinsam mit ihr draußen, lässt sie sich gut abbrechen. Fremde werden mit etwas Futter und dem Beisein einer Bezugsperson schnell zu Freunden.

Im Haus merkt man, dass Missi unruhig ist, sitzt sie doch schon so lange im Tierheim. Im neuen Zuhause wird es sicherlich eine Eingewöhnungszeit brauchen, bis sie weiß, wie der Alltag läuft, aber wir sind zuversichtlich, dass sie sich anpasst.

Beim Tierarzt verhält sie sich vorbildlich und wird vom Personal gelobt.

Aufgrund ihres Charakters sehen wir Missi eher im ländlichen Gebiet. Wenn man viel unterwegs ist und sie das Grundstück nicht bewachen soll, könnten wir sie uns auch in einer Wohnung vorstellen.

Da sie auch eigenständig sein kann, denken wir, dass das Alleinebleiben nach einer Gewöhnung gut funktionieren sollte. In Außenhaltung wäre das ohnehin kein Problem.

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Bommel

Bommel  |  geboren 06.05.2017|  Kaukase | männlich  unkastriert

Bommel kam als Abgabehund wegen Überforderung der Halter im Sommer 2018 zu uns ins Tierheim. Er war bereits mehrmals vermittelt. Im neuen Zuhause wurde die fehlende Beziehung zu ihm missachtet und es gab mehrere ernste Beißvorfälle gegenüber Menschen. Dadurch wird Bommel nur noch, wenn überhaupt, an absolute Kenner seines Hundetyps vermittelt.

Bommel ist vom Typ ein ruhiger, selbstbewusster Hund im Umgang mit vertrauten Menschen. Er hat ihnen gegenüber nie gelernt, Dinge zu akzeptieren, die gegen seinen Willen gingen. Jahrelang wurde beispielsweise keine Fellpflege durchgeführt, da er bei dem einfach Ziehen eines toten Haarbüschels die Fassung verlor. Wir versuchen ihn dazu zu bringen, langsam wieder mehr Manipulation zuzulassen, da er in einem Alter ist, in dem seine Gesundheit mehr Pflege erfordert. Bommel hat bereits deutliche Einschränkungen im Bewegungsapparat.

Rassetypisch ist Bommel ein sehr wachsamer, sehr territorialer Hund, der seine Aufgabe, direkte Familie und Gelände bewachen und beschützen, ohne weitere Anleitung wahrnehmen möchte. Die Rasse ist über Jahrhunderte eingesetzt worden, um selbstständig Herden zu begleiten, potenzielle Gefahren zu melden und im Ernstfall vor Angreifern wie Bären oder Luchsen zu beschützen. Wir schreiben das, um das Verständnis für diesen Hundetyp zu wecken, der kein Interesse daran hat sich dem Menschen besonders gefällig zu zeigen – ihm sinnlos scheinende Übungen wie Sitz, Platz, Fuss laufen, wird er bestenfalls aus Gefälligkeit mit machen, wobei er ohnehin entspannt an der Leine geht. Bommel genießt es sein Territorium z.B. von einem erhöhten Liegeplatz aus zu überwachen. An ein Leben draußen ist er sehr gut angepasst und wir beobachten bei Bommel, dass er lieber draußen ist und nur selten in den Innenbereich des Hundehauses geht.

Mit anderen Hunden des anderen Geschlechts ist er meist verträglich und genießt die Gemeinsamkeit.

Bommel darf fast täglich mit unseren Angestellten spazieren gehen und in der Gruppe oder mindestens mit einer Hündin auf unseren Wiesen den Tag genießen.


"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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