Normi| geb. ca. 2024| noch keinen Wesenstest |

Normi| geb. ca. 2024| American Staffordshire Terrier / Staffordshire Bullterrier Mix| männlich, unkastriert|

 

Fremden Menschen begegnet Normi zunächst etwas unsicher. Gibt man ihm jedoch etwas Zeit, fasst er schnell Vertrauen und zeigt sich als offener, freundlicher und menschenbezogener Begleiter.

Mit anderen Hunden entscheidet bei Normi die Sympathie. Hündinnen sind für ihn grundsätzlich kein Problem, dennoch wünschen wir uns für ihn ein Zuhause als Einzelhund, in dem er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Menschen genießen kann.

Normi braucht Menschen, die ihm mit klaren Regeln, konsequenten Grenzen und einer souveränen Führung Sicherheit geben. Er hinterfragt gerne Entscheidungen und testet seine Bezugspersonen aus. Deshalb suchen wir für ihn hundeerfahrene Menschen, die ihn fair, ruhig und konsequent führen können.

Aufgrund seiner Rasse ist vor einer Vermittlung ein Wesenstest erforderlich. Dieser steht derzeit noch aus. Deshalb kann Normi aktuell noch nicht in sein neues Zuhause umziehen. Interessenten haben jedoch die Möglichkeit, ihn bereits kennenzulernen und sich für ihn vormerken zu lassen.

Wer einen aktiven, intelligenten und freundlichen Begleiter sucht und Freude daran hat, mit seinem Hund zu arbeiten, findet in Normi einen tollen Partner.

 


Hope |Reserviert|

geb. 01.02.2021 | weiblich, kastriert | Mischling | ca. 45cm

Hope ist eine zarte, etwas introvertierte, wunderschöne Hündin. Lädt man sie wohlwollend, auf Augenhöhe ein, schmiegt sie sich an und genießt Körperkontakt. Im Büro vergisst man sie schnell. Auf dem Hundebett macht sie sich breit und schnarcht am liebsten einige Stunden am Stück vor sich hin. Wenn es dann nochmal raus geht, muss das schon deutlich kommuniziert werden, damit sie überhaupt aufsteht. Zuhause wird sie sicherlich eine wunderbar angenehme Zeitgenossin sein.

Mit anderen Hunden ist Hope gut verträglich. Sie sagt ihnen, wenn sie mehr Raum braucht, in völlig angemessener Weise. In fremder Umgebung folgt sie ihnen, um Sicherheit zu erlangen.

Hope ist noch sehr umweltunsicher. Für sie wünschen wir uns einen Platz bei einem bereits souveränen Ersthund, der ihr etwas Orientierung gibt. Mit dem richtigen Händchen können das auch nicht-Hunde-Profis. Nur Kleinkinder braucht es nicht unbedingt im neuen Zuhause.

Was uns aber ganz wichtig ist: Hope braucht weder Mitleid, noch ewig Zeit anzukommen oder Spaziergänge nur in Wald und auf Feldern. Sie hat innerhalb von zwei Tagen gelernt an der Leine zu laufen und darf noch viel mehr schaffen.

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Lori *23.02.2025

Lori | geb. 23.02.2025 | Kaukasischer Owtscharka Mix | weiblich, unkastriert |

Lori wurde als Welpe von uns vermittelt und kam nun leider, mit Beginn der Pubertät, zu uns zurück.
Die Abgabegründe sind typische Verhaltensweisen, die ein Herdenschutzhund mit sich bringt: Lori hat Frauchen verteidigt, die Anweisungen ihrer Eigentümer in Frage gestellt und in der Hundegruppe aufgemischt. Einen Hundetrainer wollte man nicht hinzuziehen.
Umso mehr suchen wir nun ein Zuhause, dass zumindest beim Aufkommen von Problemen offen ist, einen Hundetrainer hinzuzuziehen. Das Bewachen eines Grundstücks würde ihr sicher alle nötige Ausgeglichenheit geben, ein eingezäunten Bereich, um ein paar Stunden am Tag draußen zu verbringen, würden ihr aber auch genügen.

Lori ist sehr offen fremden Menschen gegenüber und geht gerne mit unseren Gassigehern große Runden. Hier ist sie von manchen Dingen noch beeindruckt, wie Personen mit Kapuzen oder plötzlichen Geräuschen. Je öfter sie unterwegs ist, desto selbstbewusster wird sie.
Andere Hunde pöbelt sie am Zaun durchaus an, um dann im direkten Kontakt doch Gefallen an ihnen zu finden.

Sie ist kein besonders schwieriger Hund, sondern einfach ein Vertreter eines bestimmten Hundetyps, der viele eigene Entscheidungen trifft.

Welpentext:
Während sie bei uns aufwachsen führen wir sie an Umweltreize, Alltagsgeräusche und verschiedene Menschen. Ein großer Teil Herdenschutzhund-Gene bringen sie mit sich (Kaukasischer Owtscharka Mix), was bedeutet, dass wir sehr auf ihr neues Zuhause achten müssen und über die Besonderheiten informieren.

Die Genetik ist bei den Herdenschutzhunden aufgrund der langen Geschichte fest verankert und nicht zu ignorieren. Sie wurden gehalten, damit sie ihren Job ausführen, während der Schäfer schläft. Das bedeutet, dass sie eigenständige Entscheidungen treffen müssen und unsere Welpen recht groß und schwer werden.

Selektiert wurde, je besser die Hunde mit der eigenen Familie zusammenlebten, aber gleichzeitig möglichst ausgeprägtes Aggressionsverhalten gegenüber (je nach Einsatzgebiet) Fremde und/oder ganz besonders gegenüber Artgenossen (andere Caniden, wie Wölfe und Schakale) zeigten.

Zur eigenen Familie und zum eigenen Rudel ist der Herdenschutzhund überaus freundlich. Daher werden sie gerne auch in einen Mehrhundehaushalt vermittelt.

Für die Haltung in unserer Umgebung bedeutet das, dass man mit wenig Kooperationsbereitschaft bei Grenzen und Gehorsam rechnen muss. Trotzdem ist es möglich und nötig, eine Leinenführigkeit, Abbruch und einen Rückruf anzulernen, man sollte aber nicht davon ausgehen, dass das bei Ablenkung stets ausgeführt wird. Daher muss man körperlich in der Lage sein, seinen Hund zu halten. Ohne Leine zu laufen sollte nicht das Ziel bei einem Herdenschutzhund sein.

Leinenaggressionen gegenüber anderen Hunden, teilweise auch gegenüber Fremden kann mit großer Wahrscheinlichkeit, auch bei guter Erziehung, entstehen. Bei Besuch sollte es kein Problem sein, dem Hund einen Maulkorb und eine Leine anzuziehen oder ihn einfach in einen anderen Raum zu bringen.

Ständige Abenteuer braucht ein Herdenschutzhund nicht. Sie sind dafür gemacht, immer wieder die gleichen Tage zu erleben und sind bei besonderen „Ausflügen“ eher unsicher und mögen keine Veränderungen.

Die Wachhunde-Eigenschaften bringen sie ohne Training mit sich und sind dabei sehr bellfreudig. Sie haben sich natürlich viel von ihrer Mutter abgeguckt. Kommt jemand Fremdes an den Zaun, wird das lautstark kommentiert.

Die Mutterhündin Missi zeigt sich im Training sehr lernfähig und bringt Schäferhund-Gene mit sich, was die Besonderheiten dieses Hundetyps etwas „aufweichen“ kann, aber nicht muss.

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Erwin *ca. 08/2022

Erwin | geb. ca. 08/2022 | XL Bully (Mischling) | männlich, kastriert |

Erwin kam als Fundhund zu uns. Trotzdem wir die Eigentümer schnell ausfindig machten, zeigte man leider kein Interesse mehr an ihm.
Da er als XL Bully keiner eingetragenen Rasse zuzuordnen ist, haben wir eine Rassebestimmung durchführen lassen. Es wurde keiner der Rassen, die in Baden-Württemberg auf der Liste stehen, über 30% nachgewiesen. Somit zählt Erwin nicht als Listenhund. Trotzdem wird er nur an äußerst erfahrene Personen vermittelt, da Erwin bereits durch einen Beißvorfall im Tierheim auffällig wurde. Dabei hatte er ernsthafte Beschädigungsabsicht gegenüber der Person gezeigt.

Wie viel Erwin in seinem Leben kennengelernt hat, wissen wir nicht. Hektische Bewegungen und plötzliche Geräusche lösen in ihm einen Fluchtwillen aus. Unterwegs an der Leine ist er allerdings sehr entspannt, auch wenn er meist eher hinterher trottet und gerade Hitze nicht zu seinen Vorlieben gehört.
Hier sind Autos, Fahrradfahrer und fremde Personen kein Problem für ihn. Selbst klappernde Wagen interessieren ihn nicht.

Mit den meisten Artgenossen versteht sich Erwin gut. Nur mit anderen Rüden, die sich gerne aufspielen, misst er sich. Hier bleibt er jedoch lange souverän und lässt sich ungerne bewegen, bis er merkt, dass selbst das keinen Eindruck macht.
Bei Dynamik kann Erwin besonders umschalten und würde ohne Maulkorb dann auch verletzen. Daher möchten wir ihn nur sehr bedingt in einem Mehrhundehaushalt sehen. Gerade auch unkastrierten Rüden zeigt er, dass er ungern Konkurrenz in seiner Nähe möchte.
Gemeinsam mit ihnen Gassi gehen, während wir Grenzen setzen, ist aber kein Problem.

Erwin nimmt Körperkontakt gut an, wenn er Vertrauen aufgebaut hat. Vorher ist er misstrauisch und wägt lange ab. Am liebsten liegt er bei uns im Büro unter dem Tisch auf seiner weichen Matratze und döst vor sich hin.

Trotz, dass er Menschen mit viel Feingefühl braucht, benötigt er auch klare Regeln. Möchte er etwas durchsetzen, setzt er seine gesamte Muskelkraft ein und lässt sich mit Futter nur bedingt motivieren. Empathie und Respekt ist zwingend notwendig, aber Mitleid und Verharmlosungen sind hier fehl am Platz.

Für Erwin kommen aufgrund seiner Art und seinem Misstrauen nur sehr erfahrene Personen in Frage ohne Kinder und Kleintiere, die verantwortungsvoll mit ihm umgehen. Der Maulkorb sollte gerade in der Anfangszeit dauerhaft und darüber hinaus sein ständiger Begleiter sein, da er dazu neigt im Zweifelsfall massiv gegen den Menschen zu gehen.
Erwin wird nie ein Hund sein, dem man voll und ganz Vertrauen schenken darf. Gerade durch seine introvertierte Art zeigt er wenig, was sich interpretieren und einordnen lässt.

 


Wambo *ca. 2020 – noch kein Wesenstest

Wambo | geb. ca. 2020 | American Staffordshire Terrier | männlich, kastriert |

Wambo sucht erfahrene Menschen mit Herz und Verstand, aber erst wenn er sein Wesenstest bestanden hat.

Wambo ist ein kräftiger American Staffordshire Terrier und fällt damit in Baden-Württemberg unter die Regelungen für Listenhunde. Einen Wesenstest hat er derzeit noch nicht absolviert. Wir bereiten ihn aktuell darauf vor, damit er anschließend in ein passendes Zuhause umziehen kann.

Wambo ist ein charakterstarker Hund, der Menschen braucht, die Erfahrung mit dieser Rasse oder vergleichbaren Hunden mitbringen und ihm Sicherheit sowie eine klare, souveräne Führung geben können.

Gesundheitlich leidet Wambo an einer allergisch bedingten Dermatitis. Die genaue Ursache konnte bislang nicht festgestellt werden. Eine Fütterung mit hypoallergenem Futter hat bereits zu einer deutlichen Verbesserung geführt.

Fremden Menschen begegnet Wambo zunächst mit großem Misstrauen und lässt sich von ihnen nur schwer händeln. Besonders Tierarztbesuche stellen für ihn eine Herausforderung dar. Hat man jedoch sein Vertrauen gewonnen, baut Wambo eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson auf. Dennoch benötigt er auch dann einen respektvollen Umgang mit klaren Grenzen – er ist kein Hund, der sich uneingeschränkt überall anfassen oder manipulieren lässt.

Alleinbleiben fällt Wambo momentan sehr schwer. Aus Frust zerstört er gelegentlich Gegenstände in seinem Zwinger. Hier sollte mit Geduld, Training und einem strukturierten Alltag gearbeitet werden.

Für Wambo wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und ohne Katzen. Seine zukünftigen Menschen sollten bereit sein, Zeit in den Beziehungsaufbau zu investieren und ihm die nötige Sicherheit zu geben. Mit der richtigen Führung entwickelt sich Wambo zu einem loyalen Begleiter, der seinen Menschen eng verbunden ist.

Wer einem besonderen Hund mit Ecken und Kanten eine Chance geben möchte und die nötige Erfahrung sowie Geduld mitbringt, kann in Wambo einen treuen Partner fürs Leben finden.

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Scar *ca. 2022

Scar | geb. ca. 2022 | vermutlich X-Herder | männlich, kastriert |

Scar sucht hundeerfahrene Menschen mit Konsequenz und Verständnis

Er ist vermutlich ein Herder-Mischling und bringt rassetypisch viel Energie, Arbeitswillen und eine hohe Reaktionsbereitschaft mit. Er sucht ein Zuhause bei Menschen, die Erfahrung mit anspruchsvollen Gebrauchshunden haben und bereit sind, langfristig mit ihm zu arbeiten.

Im Alltag reagiert Scar draußen sehr stark auf Bewegungsreize. Vermutlich wurde sein natürliches Talent als Arbeitsrasse in der Vergangenheit unbewusst gefördert oder nie in die richtigen Bahnen gelenkt. Dabei kamen Orientierung am Menschen, Impulskontrolle und konzentriertes gemeinsames Arbeiten deutlich zu kurz.

Scar benötigt Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln, klare Strukturen schaffen und sein Verhalten im Alltag verantwortungsvoll managen.

Zu seinen Bezugspersonen baut Scar schnell eine vertrauensvolle Bindung auf. Über sie lässt er sich neuen Menschen meist problemlos vorstellen. Anders verhält es sich bei plötzlich auftauchenden oder sich direkt nähernden fremden Personen – diese begegnet Scar deutlich offensiv und aggressiv. Deshalb ist ein vorausschauendes Management im Alltag sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit seinen Grenzen unerlässlich.

Scar wird ausschließlich an hundeerfahrene Menschen vermittelt, die sein Verhalten richtig einschätzen können und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Kinder, Katzen oder Kleintiere sollten nicht in seinem zukünftigen Zuhause leben.

Wer die Herausforderung eines intelligenten und arbeitsfreudigen Hundes sucht und Freude daran hat, gemeinsam mit ihm zu wachsen, findet in Scar einen treuen Begleiter, der bei der richtigen Führung sein Potenzial entfalten kann.

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Bodo *ca. 2021

Bodo | geb. ca. 2021 | Anatolischer Hirtenhund Mix  | männlich, kastriert |

Bodos Weg führte am 23.05.2022 ins Tierheim, da er leider am Tor über Nacht angebunden wurde. Nun ist Bodo auf der Suche nach seinem neuen Zuhause. Er ist männlich, kastriert und ein großer Mischling. Schätzungsweise dürfte ein Kangal mit dabei sein.

Bodo ist auf der Suche nach Menschen, die bereits Hundeerfahrung haben und selbstbewusst und konsequent im Umgang sind. Mit körperlichem Druck kann bei Bodo wenig erreicht werden. Im Tierheim ist Bodo mit den vielen anderen Hunden schnell gestresst.

Bodo geht jede Woche mit seinem Gassigeher große Runden spazieren. Er wird dabei sehr gelobt, Fremde Menschen und andere Hunde sind kein Grund für ihn, aus der Ruhe zu kommen. Mit uns ist Bodo draußen gut orientiert und zeigt sich allgemein entspannter.

Viel Abenteuer oder Auslastung benötigt man bei Bodo nicht. Solange er im Hof liegen darf und viel frische Luft spüren kann, ist er glücklich. Er fühlt sich aber auch im Innenbereich wohl.

Typisch Herdenschützer wird Bodo nie ein Fan von Besuch sein, was sich gut regeln lässt, ohne mühselig gegen seine Genetik zu arbeiten.

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Missi *2020

Missi | geb. ca. 2020 | Mischling | weiblich, kastriert |

Missi kam am 02.01.2022 als Fundhund zu uns ins Tierheim, mit passendem Geschirr und ungewöhnlich viel Informationen seitens der Finder.
Wir schätzen Missis Geburtsjahr auf 2020. Mittlerweile ist sie kastriert und weiterhin gesundheitlich unauffällig.

Bei uns darf Missi tagsüber mit anderen Hunden zusammen sein. Dabei wird getobt und gespielt. Gegenüber kleinen Hunden und Hündinnen pöbelt sie mal gerne am Zaun, im direkten Kontakt ist sie aber meist freundlicher. Die Sympathie mit einem bereits vorhandenen Hund kann hier gerne getestet werden.
Bei Grunderziehung und Leinenführigkeit zeigt sie sich kooperativ und sehr motiviert, sie möchte gefallen und lässt sich gerne anleiten. Unterwegs ist sie angenehm und in fremder Umgebung eher zurückhaltend. Bei ihren Gassigehern ist sie beliebt und sie gehen gerne große Runden mit ihr.

Missi bewacht, wenn sie draußen auf sich allein gestellt ist, Haus und Hof. Ist man gemeinsam mit ihr draußen, lässt sie sich gut abbrechen. Fremde werden mit etwas Futter und dem Beisein einer Bezugsperson schnell zu Freunden.

Im Haus merkt man, dass Missi unruhig ist, sitzt sie doch schon so lange im Tierheim. Im neuen Zuhause wird es sicherlich eine Eingewöhnungszeit brauchen, bis sie weiß, wie der Alltag läuft, aber wir sind zuversichtlich, dass sie sich anpasst.

Beim Tierarzt verhält sie sich vorbildlich und wird vom Personal gelobt.

Aufgrund ihres Charakters sehen wir Missi eher im ländlichen Gebiet. Wenn man viel unterwegs ist und sie das Grundstück nicht bewachen soll, könnten wir sie uns auch in einer Wohnung vorstellen.

Da sie auch eigenständig sein kann, denken wir, dass das Alleinebleiben nach einer Gewöhnung gut funktionieren sollte. In Außenhaltung wäre das ohnehin kein Problem.

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Bommel

Bommel  |  geboren 06.05.2017|  Kaukase | männlich  unkastriert

Bommel kam als Abgabehund wegen Überforderung der Halter im Sommer 2018 zu uns ins Tierheim. Er war bereits mehrmals vermittelt. Im neuen Zuhause wurde die fehlende Beziehung zu ihm missachtet und es gab mehrere ernste Beißvorfälle gegenüber Menschen. Dadurch wird Bommel nur noch, wenn überhaupt, an absolute Kenner seines Hundetyps vermittelt.

Bommel ist vom Typ ein ruhiger, selbstbewusster Hund im Umgang mit vertrauten Menschen. Er hat ihnen gegenüber nie gelernt, Dinge zu akzeptieren, die gegen seinen Willen gingen. Jahrelang wurde beispielsweise keine Fellpflege durchgeführt, da er bei dem einfach Ziehen eines toten Haarbüschels die Fassung verlor. Wir versuchen ihn dazu zu bringen, langsam wieder mehr Manipulation zuzulassen, da er in einem Alter ist, in dem seine Gesundheit mehr Pflege erfordert. Bommel hat bereits deutliche Einschränkungen im Bewegungsapparat.

Rassetypisch ist Bommel ein sehr wachsamer, sehr territorialer Hund, der seine Aufgabe, direkte Familie und Gelände bewachen und beschützen, ohne weitere Anleitung wahrnehmen möchte. Die Rasse ist über Jahrhunderte eingesetzt worden, um selbstständig Herden zu begleiten, potenzielle Gefahren zu melden und im Ernstfall vor Angreifern wie Bären oder Luchsen zu beschützen. Wir schreiben das, um das Verständnis für diesen Hundetyp zu wecken, der kein Interesse daran hat sich dem Menschen besonders gefällig zu zeigen – ihm sinnlos scheinende Übungen wie Sitz, Platz, Fuss laufen, wird er bestenfalls aus Gefälligkeit mit machen, wobei er ohnehin entspannt an der Leine geht. Bommel genießt es sein Territorium z.B. von einem erhöhten Liegeplatz aus zu überwachen. An ein Leben draußen ist er sehr gut angepasst und wir beobachten bei Bommel, dass er lieber draußen ist und nur selten in den Innenbereich des Hundehauses geht.

Mit anderen Hunden des anderen Geschlechts ist er meist verträglich und genießt die Gemeinsamkeit.

Bommel darf fast täglich mit unseren Angestellten spazieren gehen und in der Gruppe oder mindestens mit einer Hündin auf unseren Wiesen den Tag genießen.


"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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