Gerda *ca. 2015 – † 02.03.2026

geb. unbekannt, mind. 10 Jahre | weiblich kastriert | Foxterrier|

Verwahrlost, verfilzt und voller gesundheitlicher Baustellen kam Gerda aus einem Messie-Haushalt. Bei den ersten Untersuchungen mussten wir unsere Tränen unterdrücken. Egal wo wir hinfassten, es war alles entzündet und schmerzhaft. Medizinische Bäder und Medikamente gegen Juckreiz halfen ihr glücklicherweise schnell. Mit viel Geduld konnten wir sie auch von ihrer Matte befreien, sodass sich die Haut langsam beruhigte und keiner Medikamente mehr bedarf. Unter dem Fell zeigten sich jedoch Umfangsvermehrungen an der Milchleiste sowie ein golfballgroßer Tumor am Hals. Füttern war eher ein Geduldsakt. Ob wir Gerda überhaupt noch helfen können, war unklar.

Die Chance wollten wir ihr geben, schließlich zeigte sich Gerda nach kurzer Zeit schon überaus lebensfroh. Ihr war ihr Zustand nicht bewusst. Sie sprang herum, freute sich über die Tierärzte und die Aufmerksamkeit.
Um einen Überblick zu bekommen, ließen wir ein CT machen, gleichzeitig die Milchleiste und Eierstöcke entfernen. Zusätzlich musste die Milz raus und der Schilddrüsentumor wurde punktiert. Die Naht war groß und bedarf täglicher Pflege. Aber Gerda war einfach blitzschnell wieder topfit. Wir mussten aufpassen, dass sie ruhig blieb, um die Operationswunden zu schonen. Gerda war das eben nicht bewusst.

Nach dieser OP gab es immernoch den Schilddrüsentumor. Der war aber so riesig, dass wir alle bangten, ob wir die richtige Entscheidung treffen. Selbst für die Tierärzte war das eine ungewöhnliche OP. Aber: Für Gerda kein Problem. Ihr war das eben (glücklicherweise) nicht bewusst.

Gerda freut sich über alles und jeden. Am liebsten stellt sie sich auf die Hinterbeine und streckt die Pfoten bettelnd nach oben, um Schmuseeinheiten zu bekommen. Am liebsten wird sie am Po gestreichelt, dann führt sie die schönsten Tänze auf. An Pfoten und Gesicht lässt sie sich nicht sonderlich gerne anfassen, was die Fellpflege etwas schwieriger gestaltet.
An Futter mag sie Nassfutter aller Art, was sie bei uns gut verträgt und seit der Schilddrüsenoperation hat sie keinerlei Probleme mehr mit der Futteraufnahme.
Mit anderen Hunden scheint sie häufig gut verträglich zu sein, nur kleine Hündinnen waren bisher eher unbeliebt und wurden von der Terrier-Dame eher drangsaliert.
Auch wenn Gerda viele Erkrankungen und Operationen hinter sich hat: Sie ist keinesfalls die alte, ruhige Omi, die den ganzen Tag nur schlafen möchte und ab und zu raus will, um sich zu lösen.
Für sie hat ihr Leben jetzt erst richtig angefangen und sie will es in vollen Zügen genießen. Sie möchte rennen, spielen und Action. Ein Garten wäre für sie nicht notwendig, solange ihre Familie gerne an der frischen Luft mit ihr ist. Kinder ab Schulalter können wir uns gut mit ihr vorstellen.
Wir vermuten, dass sie für das Alleine bleiben etwas Übung benötigt. Seit sie sich den Zwinger auch nachts mit einem kleinen Rüden teilt, hört man sie aber zumindest nicht mehr singen, wenn wir gehen. Andere Hunde dürften gerne mit ihr Leben.

Leider müssen wir noch hinzufügen, dass die Pathologie-Ergebnisse nicht sehr positiv waren. Gerda hatte ein Schilddrüsenkarzinom. Das heißt, es war ein bösartiger Tumor, der eventuell bereits gestreut hat. Auch wenn das CT keine Metastasen zeigte, kann man das nicht vollständig ausschließen. Gerda muss gut beobachtet werden und regelmäßig, sowie bei Symptomen untersucht werden. Metastasen können sich beispielsweise in Lunge, Lymphe oder Knochen bilden.

Wie lange Gerda noch bleibt kann keiner sagen. Sie hat aber definitiv Bock, jeden Tag zu genießen.


Erich *unbekannt

Erich kam über ein befreundetes Tierheim zu uns, um dieses zu entlasten. Wir suchen für ihn eine Männer-WG mit anderen erwachsenen Farben. Derzeit ist Erich noch recht schüchtern, wird sich aber für gutes Essen sicher umstimmen lassen.

Das genaue Alter von Erich ist uns nicht bekannt.

Farbratten sind klein, hochintelligent und können sehr handzahm werden. Dafür benötigen sie aber viel dauerhaft verfügbaren Platz und die Vergesellschaftung ist nicht immer einfach. Zudem sind sie anfällig für Tumorerkrankungen und verdienen trotz ihrer geringen Größe adäquate tiermedizinische Versorgung.


Nala *14.03.2014

Kiki und Nala sind Geschwister, die ihr ganzes Leben gemeinsam in einem Zuhause verbracht haben. Aufgrund privater Umstände mussten die beiden leider zu uns.

Nala ist eine sehr gemütliche Katze, die trotz dem angebotenen Freigang lieber reine Wohnungskatze blieb. Gern kann sie weiterhin nur in der Wohnung gehalten werden. Die Nähe zu uns Menschen sucht sie sehr, kuscheln könnte sie stundenlang. Ihr Gangbild war seit klein auf sehr auffällig. Was genau der Grund ist ist weder uns, noch den Vorbesitzern bekannt. Der Tierarzt vermutet, dass sie eventuell als Katzenbaby eine Verletzung an der Hüfte hatte, die schlecht verheilt ist. Sie kommt damit gut zurecht, sollte aber langsam an Gewicht verlieren, um die Beine zu entlasten.

Nala und Kiki können gern wieder gemeinsam ausziehen, wir vermuten aber, dass das keine Bedingung wäre. Beide kriegen sich gerne mal in die Haare, kommen aber miteinander zurecht. Eine bereits sozialverträgliche vorhandene Katze zu der Nala ziehen könnte wäre auch möglich.


Mali 20.04.2016

Unsere schöne Mali kam am 08.07.2024 als Abgabekatze zu uns ins Tierheim, da der Besitzer leider ins Pflegeheim kam.
Mali kam gemeinsam mit Mila. Unbedingt zusammen müssen die beiden nicht vermittelt werden- aber wäre natürlich eine Option! Mit anderen Katzen versteht sich Mali gut. Mali wünscht sich ein Zuhause als Wohnungskatze mit gesichertem Balkon.

Mali ist sehr schüchtern und zurückhaltend. Sie versteckt sich überwiegend in ihren Lieblingsplätzen, in denen sie sich sicher und wohl fühlt.

Bei Interesse melden Sie sich sehr gerne telefonisch im Tierheim.

 


Cabul (reserviert)

Cabul kam als Fundtier zu uns ins Tierheim. Der Deutsche Riese (männlich) wurde bei uns kastriert und geimpft.

Nun ist er ab Mitte Juli auf der Suche nach seinem neuen artgerechneten Zuhause mit Artgenossen.

Kaninchen sind sehr bewegungsfreudige und aktive Tiere. Kaninchen benötigen eine artgerechte Fütterung für ihr hoch anspruchsvolles Verdauungssystem und dem gleichmäßigen Zahnabrieb, sowieso regelmäße Reinigung und vor allem viel Platz. Wir vermitteln nicht in reine Käfighaltung, Kaninchen benötigen viel Auslauf um Haken schlagen zu können.

Cabul ist sehr neugierig und interessiert am Menschen.

Bei Interesse melden Sie sich sehr gerne telefonisch im Tierheim. Allerdings ist auf Grund der Kastration erst Mitte Juli ein Auszug möglich.


Chaos King *11/2021

Chaos King kam am 15.11.2022 als Fundkatze zu uns ins Tierheim und ist nun auf der Suche nach seinem neuen Zuhause, welches nach einer gewissen Eingewöhnungsphase über eine Möglichkeit zum Freigang verfügen sollte. Chaos King ist männlich, mittlerweile natürlich kastriert und gültig geimpft.

Charakterlich ist er eine sehr scheue und ängstliche Katze. Sobald man das Katzenzimmer betrifft flüchtet er in sein sicheres Versteck. Bei so einer schüchternen Katze benötigt man viel Zeit und Geduld, damit Vertrauen aufgebaut werden kann.

Mit anderen Katzen versteht er sich gut, daher kann er auch durchaus als Zweitkatze gehalten werden.

Bei Interesse melden Sie sich sehr gerne telefonisch im Tierheim.

 

 

 


Lou *ca. 2013

Unser Lou kam am 05.12.2022 als Fundkatze zu uns ins Tierheim. Nun ist er auf der Suche nach seinem neuen Zuhause, welches nach einer gewissen Eingewöhnungsphase über eine Möglichkeit zum Freigang verfügen sollte.

Lou ist ein sehr menschenbezogener Kater, der die Zeit sehr gerne mit kuscheln verbringt. Mit anderen Katzen hat er es nicht so, daher sollte er als Einzelkatze vermittelt werden. Tierarztbesuche findet er auch nicht so toll.

Lou ist auf der Suche nach einem eher ruhigen Zuhause.

Bei Interesse melden Sie sich sehr gerne telefonisch im Tierheim.

 

 

 


Csibesz *20.03.2015

Csibesz (männlich kastriert) kam am 23.06.2021 als Abgabehund zu uns ins Tierheim.

Zu Menschen ist er freundlich, aufgeschlossen und sehr verschmust. Auch im Büro legt er sich bei uns gerne unter den Tisch auf eine Matratze, um dort vor sich hin zu dösen. Fremde findet er grundsätzlich auch gut, andere Hunde sind ihm am wichtigsten. Gern kann er zu einem bereits vorhandenen Hund vermittelt werden oder zumindest wohin, wo er regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen hat.
Csibesz bindet sich sehr an seine Artgenossen, vergesellschaften konnten wir ihn bisher mit jedem Hund, der ihm anfangs etwas Raum ließ. Findet er sie bedrohlich, hält er einfach Abstand.
Katzen sind für ihn kein Problem und dürften auch in seinem neuen Zuhause sein.
Bei Kleinkindern sehen wir ihn nicht.

In seinem vorherigen Leben hat er leider keine klaren Grenzen und Regeln kennengelernt, sodass er ab einem gewissen Zeitpunkt das Regiment übernommen hat. Mit diesen neuen Verhaltensweisen (bellen, knurren, Zähne fletschen, Frauchen vor dem Mann beschützen) waren die Eigentümer überfordert, sodass er bei uns abgegeben wurde. Im Haus sollten daher klare Regeln von Anfang an etabliert werden, wie einen zugewiesenen Platz. So kann man ihn, wenn er sich selbst etwas überschätzt, gut eingrenzen.
Wenn man Csibesz ganz klar Regeln und Grenzen zeigt, passt er sich seinem Menschen gut an und solch ein Verhalten tritt erst gar nicht auf. Seinen Bezugspersonen gegenüber hat Cszibes eine sehr starke Bindung.

Csibesz kommt sicherlich auch ohne Garten zurecht und würde sich auch in einer etwas belebteren Umgebung wohlfühlen. Wenn er alleine auf dem Hof ist, würde er, typisch ehemaliger Rumäne, Menschen anbellen und über das Gelände flitzen. Besser wäre es, wenn er angeleitet wird.

 

 

 

 


Mao *2013

Unser Mao kam am 11.01.2021 als Fundkatze zu uns ins Tierheim nun ist er auf der Suche nach seinem neuen Zuhause. Mao ist männlich kastriert und geschätzt auf 7 Jahren.
Mao ist mit seiner Sicht und seinem Hörvermögen sehr stark eingeschränkt, dadurch ist er ebenso stark orientierungslos. Menschen gegenüber ist er leider nicht umgänglich. Vermutlich konnte er früher nie positiven Menschenkontakt kennenlernen.
Leider ist Mao auch nicht gerade stubenrein. Ebenso hat er Probleme damit sich selbst rein zu halten und sich regelmäßig zu putzen.

Für Mao wünschen wir uns ein Zuhause als Wohnungskatze oder mit einem gesicherten Freigang.


Ann-Sophie *ca. 2019

Ann-Sophie – Freigänger

Unsere dreifarbige Schönheit kam gemeinsam mit ihren Babys als Fundtier zu uns ins Tierheim. Ihre Babys durften schon alle ihre Koffer packen- nun wartet auch Ann-Sophie auf ihren Auszug. Sie wurde bei uns geimpft, entwurmt, entfloht, gechipt und kastriert und möchte später nach einer gewissen Eingewöhnungszeit das Leben als Freigänger genießen dürfen. Ann-Sophie ist eine scheue und schüchterne Katze. Betritt man das Katzenzimmer, so verkriecht sie sich sofort in ihr Geheimversteck und ist für die Besucher quasi unsichtbar. Ann-Sophie reagiert bei Menschenkontakt mit einer Abwehrhaltung, da wird auch ordentlich gefaucht und gespuckt. Sie muss lernen, dass Menschenkontakt auch durchaus schön und positiv sein kann. Hier ist Geduld der Weg zum Ziel.


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"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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