Femi, nur mit Ron | geboren ca. 2023 | reine Wohnungshaltung | Europäisch Kurzhaar | weiblich, kastriert |
Femi lebte als Streunerkatze und wurde trächtig gesichert. Sie fühlte sich bei uns überaus unwohl, egal wieviel Ruhe und Versteckmöglichkeiten wir ihr boten. Auch die Geburt war schwer für sie, aber ihre Kinder Fenna und Friedrich schlugen sich tapfer.
Zu all dem Stress bekam Femi starken Durchfall, der sich durch die üblichen Erkrankungen nicht erklären ließ. Seit sie jetzt hypoallergenes Futter einer Marke und einer Sorte erhält, hat sie keinerlei Symptome mehr. Ob sie das lebenslang benötigt, ist unklar, aber man sollte mit dauerhaft erhöhten Kosten bei der Fütterung rechnen.
Femi wurde FeLV positiv getestet. FeLV kann lange symptomlos bleiben, aber nicht geheilt werden. Die Symptome sind recht unspezifisch.
Femi könnte ihre 20 Jahre ohne Probleme erreichen, kann aber auch vorher erkranken. Viele Katzen besiegen das Virus auch selbständig.
Um Femis Gesundheit zu gewährleisten, wird sie voraussichtlich Wohnungskatze bleiben müssen.
Mit Ron versteht sie sich sehr gut, daher wollen wir sie nicht mehr trennen.
Weniger schlimm ist Femis Anisokorie. Eines ihrer Pupillen hat eine „D“ Verformung, die vermutlich auf eine alte Verletzung am Auge zurückzuführen ist. Hinter ihrer Hornhaut ist ein winziger Fremdkörper sichtbar, der keine akuten Probleme macht, aber zu einer Verklebung der Linse führt. Die Sehkraft scheint nicht eingeschränkt zu sein. Würde man den Fremdkörper entfernen, verletzt man das Auge unnötigerweise. Daher sollte es derzeit nur weiterhin beobachtet werden.
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Wir staunten nicht schlecht, als wir unsere Hofkatze Minka füttern wollten. Den ganzen Tag war sie schlecht drauf, als ob sie nicht sonderlich gut geschlafen hätte. Kein Wunder, das hat sie wahrscheinlich auch nicht, denn in ihrer Kuschelhöhle reckte ein fremder Katzenkopf Richtung Futter.
Der hübsche Mann hatte leider keine Kennzeichnung und war auch nicht kastriert. Damit Minka wieder ihren verdienten Schlaf ungestört nachholen kann, haben wir ihn reingeholt.
Mittlerweile ist Ozzy gekennzeichnet, geimpft und kastriert. Eigentümer haben sich keine gemeldet. Der junge Kater zeigt sicher überaus zutraulich und lässt sich liebend gerne herumtragen und kuscheln. Da er wohl nun Freigang gewohnt ist, sollte er diesen später auch wieder bekommen.


Elif lebte als Streunerkatze in Rastatt, ohne richtigen Eigentümer. Sie ist eine sehr selbstbewusste, eigenwillige Katze, die den Freigang nicht missen will. Kuscheln und Aufmerksamkeit nimmt sie gerne an. Andere Katzen müssen nicht unbedingt mit ihr zusammen leben.
Elif ist noch jung und gesundheitlich scheint sie fit zu sein. Sie verdient es ein richtiges Zuhause zu bekommen, zu dem sie jederzeit zurückkommen kann, wo sie ein voller Futternapf erwartet und ein geschützter Schlafplatz.

Der Start in Fenna & Friedrichs Leben war nicht wie aus dem Bilderbuch. Mama Femi hatte große Probleme sich kurz vor der Geburt an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Ob Fenna und Friedrich andererseits überhaupt draußen überlebt hätten, ist fraglich.
Nach der Geburt, bei der wir etwas mithelfen mussten, zeigten die beiden wahren Kämpfergeist. Ob Mama wollte oder nicht, es wurde sich stets der Weg zur Milch erkämpft. Täglich wurde von uns das Gewicht kontrolliert und ab und zu etwas beim Säubern nachgeholfen. Der Größenunterschied zwischen den Geschwistern wuchs sich langsam raus.
Mama ging es aber plötzlich schlechter. Sie hatte massive Durchfälle und nahm kaum Futter zu sich. Wir mussten sie zeitweise zwangsernähren. Jeder Behandlungs- und Diagnoseversuch schlug nicht an. Von einem Tag auf dem anderen war der Spuk aber wieder vorbei.
Bis kurz vor der Impfung schien alles überwunden zu sein. Dann ging es wieder von vorne los. Nur diesmal betraf es auch Fenna und Friedrich. Von der Praxis bis zur Tierklinik, über Kotproben, Ultraschall und Blutbildern. So genau fand man nichts. Also hieß es, strikte Diätkost. Vielleicht hatte sich eine Unverträglichkeit entwickelt, oder sogar eine Futtermittelallergie.
Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, als wir dann endlich das richtige Futter gefunden hatten. Jetzt ist der Kot endlich gut, es spricht nichts gegen eine Vermittlung von Fenna und Friedrich. Aufgrund der gemeinsamen Besonderheiten würden wir sie auch gerne gemeinsam vermitteln. Sie erhalten das Gastro Intestinal Nassfutter von Royal Canin für Kitten.
Wie sich Fenna und Friedrich entwickeln ist unklar, vielleicht legen sich die Verdauungsprobleme, sobald sie sich eingelebt haben und der Darm sich endlich beruhigen kann. Vielleicht werden sie immer Spezialfutter benötigen. Wichtig wäre, vorerst von einer reinen Wohnungshaltung auszugehen. Sie sind sehr interessiert an uns, besonders zu den Fütterungszeiten. Fenna sucht bereits nach Streicheleinheiten, Friedrich ist noch schüchterner. Ein ruhigeres, strukturiertes Zuhause mit wenig Trubel wäre am besten geeignet für die beiden.
Leider wurde ihre Mutter positiv auf FeLV getestet. Wir gehen davon aus, dass Fenna und Friedrich auch Träger sind und werden sie mit der Mutter nach mehreren Wochen nochmal nachtesten.


Mimi | geb. ca. 2018| Europäisch Kurzhaar | weiblich, kastriert | Wohnungshaltung mit Freigang | eher Einzelhaltung |
Mimis Geschichte ist etwas kompliziert. Sie war schon in mehreren Familien und hat bisher nur Pech gehabt. Kein Zuhause war für immer. Wir hoffen, dass wir das nun ändern können und sie ankommen darf.
Mimi ist eine sensible, zarte Katze. Sie mag es, wenn man sich zu ihr setzt, sie krault und mit ihr spricht. Kommt ihr dabei eine andere Katze zu nahe, zeigt sie ihre Grenzen.
Hier haben wir recht wenig Zeit für die einzelnen Tiere und Mimi geht dabei unter. Ein ruhiges Zuhause mit netten, sozialverträglichen Katzen, die ihre Individualdistanz einhalten, würde ihr besser gefallen. Im vorigen kuschelte sie gerne im Bett und suchte Nähe, war aber schon immer etwas vorsichtiger dabei als andere Katzen.
Da Mimi es gewohnt war, Freigang zu bekommen, sollte das auch wieder für sie ermöglicht werden. Sie kann daher auch als Einzelprinzessin ausziehen.
Bei der Erstuntersuchung mussten wir leider feststellen, dass Mimi Zahnprobleme hat. Eine sofortige Behandlung war nicht notwendig, sodass wir aber die neuen Besitzer darauf hinweisen müssen, dass hier eine regelmäßige Kontrolle stattfinden muss und später noch eine Zahnsanierung anstehen wird.
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In einem Schuppen suchte der wunderschöne Kater Unterschlupf. Da sich keiner für ihn verantwortlich fühlte, kam er zu uns.
Khufu ist sehr schüchtern. Von sich aus kommt er nicht zu den Menschen und spannt seinen ganzen Körper an, wenn man ihn streichelt. Solange man nicht auf die Idee kommt, ihn hochzunehmen, hält er die Situation aus. Beim Heben gerät er jedoch in Panik.
Für Khufu suchen wir nicht nur Fans für sein wunderschönes Aussehen, auch feinfühlige Menschen, die ihm Zeit und später Freigang geben möchten. Gerne dürfte er auch in einen Mehrkatzenhaushalt ziehen.
Momentan werden noch seine Augen aufgrund einer Entzündung behandelt. Über Interessenten würden wir uns trotzdem bereits freuen.

Passanten mussten mitansehen, wovor sich jeder Freigänger-Halter fürchtet: Eine Katze wird vom Auto erfasst. Glücklicherweise wurde die Streunerdame direkt zu einem Tierarzt gebracht.
Maggie wurde sofort medizinisch behandelt und untersucht, es wurde aber keine offensichtliche Verletzung gefunden, weder beim Röntgen, noch beim Ultraschall.
Trotzdem zeigte Maggie in den Hinterpfoten keine Tiefensensibilität. Aber sie nutzte sie. Also hieß es erstmal: beobachten.
Als wir dann morgens ins Tierheim kamen, entdeckten wir Maggies aufgebrochenes Quarantäne-Gehege und die Katze, die nachts wohl das Tierheim erkundigt hatte. Hier war uns klar, dass Maggie sehr willensstark ist und wir sie nicht unterschätzen sollten.
Mittlerweile ist Maggie in einem normalen Vermittlungszimmer, gemeinsam mit anderen, zurückhaltenden Katzen. Sie ist stubenrein, geht auf das Haubenklo, bei dem das Einsteigen gar nicht so einfach ist. Täglich haben wir das Gefühl, dass es Maggie besser geht. Normal läuft sie nicht, die Koordination ist nicht optimal, aber sie kann ein wahrscheinlich glückliches Katzenleben in Wohnungshaltung verbringen.
Den Menschen gegenüber war Maggie zu Beginn sehr skeptisch. Mittlerweile kann man sie aus ihrem Versteck locken und sie durchkuscheln. Dann fängt Maggie an zu schnurren, sabbern und drückt sich fest an den Menschen. Derzeit ist sie jedoch noch sehr schreckhaft, in einem feinfühligen Zuhause wird das sicherlich schneller besser.
Mit anderen Katzen kommt Maggie ganz gut zurecht. Im besten Fall sind diese eher zurückhaltend, als forsch. Sollte sie in Einzelhaltung kommen, wünschen wir uns für Maggie viel Qualitätszeit mit ihren Menschen.

Olga ist eine freundliche Katze, die sich eher im Hintergrund aufhält, sich dann aber sehr über Nähe freut. Mit den anderen Katzen kann sie nicht viel anfangen. Lieber macht sie leise auf sich aufmerksam und genießt dann Kuschelrunden mit den Menschen.
Wir denken, dass Olga wenig Trubel in ihrem neuen Zuhause braucht. Gerne würde sie als Einzelkatze später ihren Freigang genießen, oder mit ähnlich ruhigen, gemütlichen Katzen.
Über ihre Vergangenheit ist leider nichts bekannt. Sie kam als Fundkatze, für die sich niemand meldete.

Lyra und Daria kamen als Wildfang zu uns. Sie wurden draußen versorgt und wurden dadurch immer mutiger, bis man sie sichern konnte. Nach dem ersten Schrecken haben sie sich gut eingelebt, freuen sich über die warmen Bettchen und regelmäßigen Mahlzeiten.
Beide können gemeinsam oder jeweils zu einer ungefähr gleichaltrigen Katze vermittelt werden. Da sie es bereits kennen, sollten sie später, nach der Kastration und im entsprechenden Alter, die Möglichkeit zum Freigang bekommen.


Ted ist das letzte übrig gebliebene Kind von Elliot. Er musste lange warten, da er gegen einen hartnäckigen Schnupfen kämpfte. Jetzt ist er endlich bereit in sein neues Leben zu starten.
Ted ist sehr zutraulich und verschmust. Für Essen würde er alles tun!
Er darf in reine Wohnungshaltung vermittelt werden. Für ihn suchen wir ein Zuhause mit einer ähnlich alten Katze, er wird in keinem Fall in Einzelhaltung vermittelt.
