Elliot durfte, nachdem sie hochträchtig wurde, nicht mehr ins Haus. Man wollte nicht, dass sie ihre Babys drinnen bekommt. Besorgte Nachbarn flehten die Eigentümer an, Elliot abzugeben. Sie stimmten einer Schenkung zu, sodass die Nachbarn Elliot bei uns abgeben durften.
Im Warmen und mit genügend Futter, sowie medizinischer Versorgung, zog sie bei uns ihre Jungen auf. Nun ist sie bereit auszuziehen, insgeheim freut sie sich, wieder ohne Anhang unterwegs zu sein.
Elliot ist sehr anhänglich und verschmust. Wir wünschen ihr, dass sie wieder Freigang genießen kann, gerne als Einzelkatze.

Dörte, Dolores und Dagobert suchen jeweils ein Zuhause. Mittlerweile werden sie immer verschmuster, wenn sie nicht gerade miteinander kuscheln oder mit den anderen Kitten spielen.
Sie können in reiner Wohnungshaltung gehalten werden, oder mit der späteren Möglichkeit zum Freigang.
Wir vermitteln sie in keinem Fall in Einzelhaltung.

Kitty und Penny kamen zu uns, nachdem die Eigentümer weggezogen sind und die Katzen einfach in der Wohnung zurück gelassen haben. Sie waren völlig verfloht, unkastriert und teilweise verletzt, ein Kitten war dabei.
Mittlerweile haben sie sich erholt und suchen ein neues Zuhause. Die beiden (vielleicht Schwestern?) haben sich sehr gerne. Sie putzen sich und schmusen miteinander, daher möchten wir versuchen sie gemeinsam zu vermitteln. Beim Futter sind sie manchmal wählerisch, katzentypisch. Beim zweiten Versuch sind sie meist zufrieden.
Wir denken, dass sich Kitty und Penny in reiner Wohnungshaltung glücklich sein könnten, solange man genügend Zeit für sie hat und sie sich gegenseitig
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Schräger Name. Aber wie sonst nennt man einen Hund, der einem nachts über den Zaun geworfen wird? Ohne eine kleine Verletzung. Für uns ist er ein Überflieger, denn trotz, dass er scheinbar nicht die beste Familie hatte, lebt er voller Lebensfreude im Hier und Jetzt.
Überflieger ist bei uns stubenrein, verschmust und schnell zu begeistern. Fremden gegenüber zeigt er sich anfangs vorsichtig. Das ändert sich nach wenigen Momenten. Leinenführigkeit muss er noch etwas lernen, bei ihm suspekten Hunden kann er auch pöbeln. Im direkten Kontakt nahm er sich dann bei entsprechend ablehnender Reaktion schnell wieder zurück und hielt höflich Abstand. So konnte er dann zu freundlicheren Begrüßungen animiert werden.
Räumlich begrenzen lässt er sich ungerne. Hier bleibt er einfach stur stehen und wartet, ob man seine Wünsche auch wirklich durchsetzen möchte. Dabei wird er aber nie unfreundlich.
Manche Hunde hat Überflieger hier so schnell gerne gewonnen, dass er regelrecht Luftsprünge macht, wenn diese zu ihm auf den Auslauf geführt werden. Hier ist ihm Geschlecht, Kastration oder Größe egal. Derzeit teilt er sich auch nachts einen Zwinger mit Gerda.
Wir wünschen uns für Überflieger eine Familie, die nicht unbedingt übermäßig sportlich ist, aber gerne mal große Runden dreht. Anfänger dürften sich ein paar Tipps bei Hundetrainern suchen, damit aus dem netten Überflieger kein an der Leine kläffender Hochstapler wird. Kinder müsste man testen, gerne zu einem bereits vorhandenen Hund. Ein großes Haus oder Garten ist nicht relevant.

geb. unbekannt | männlich, kastriert | Löwenkopfkaninchen | Innenhaltung
Schnuffel wurde gemeinsam mit zwei anderen Kaninchen in Kartons ausgesetzt.
Schnuffel ist recht schüchtern, mittlerweile aber glücklich mit seiner Lila vereint. Sie vertragen sich sehr gut, weswegen wir sie nur noch zusammen vermitteln. Da es derzeit nicht möglich ist, Schnuffel und Lila an Außenhaltung zu gewöhnen, suchen sie ein Heim in Innenhaltung.
Er erhält bei uns viele Salate, Kräuter, Wiese, Heu und etwas Gemüse. Als Löwenköpfchen benötigt er regelmäßige Fellpflege, da es sonst zu Verfilzungen neigt.

Vorhang auf für Twerky!
– Das wäre ihr Lebensmotto.
Die Bichon Frisé Dame ist für jeden Spaß zu haben, lebensfroh und wir wünschen uns schnell ein neues Zuhause für sie. Sie ist bei der ersten Begegnung kurz vorsichtig, nach wenigen Augenblicken aber verschmust und verspielt. Dabei kann sie sich nicht so gut zurücknehmen. Es fällt ihr schwer, nicht am Menschen hochzuspringen oder mal ruhig stehen zu bleiben. Hier fehlte ihr etwas Erziehung, die man aber problemlos nachholen kann. Selbst an der Leine kann sie kaum laufen ohne sich zu schlängeln, sie wedelt mit dem ganzen Körper – daher der Name Twerky (wer es nicht versteht: eine Tanz“kunst“ bei der man viel mit dem Popo wackelt).
Twerky ist bei uns stubenrein, zieht gerne an der Leine, versteht sich bisher mit jedem unserer Hunde (die sie auch mögen, da sie zu Beginn etwas stürmisch sein kann, sich dann aber höflich zurücknimmt), alleine bleiben wissen wir nicht, das sollte zu Beginn auf jeden Fall geübt werden. Sie kann gut räumlich begrenzt werden und stellt uns nicht in Frage. Manchmal ist ihr Körper aber schneller als der Kopf.
Kinder sind für sie sicherlich kein Problem. Schön wäre es, wenn auch sie noch Erziehung genießt und mit ihr respektvoll umgegangen wird.
Ein kleines Manko gibt es jedoch: Kurz nach ihrer Ankunft zeigte sie eine Lahmheit im Hinterbein. Nach etwas Schmerzmittel war alles wieder weg, auch ein Röntgenbild konnte nichts erklären. Bei starker körperlicher Belastung gerät sie jedoch wieder in eine Schonhaltung. Hier könnte Physiotherapie helfen – Eine genaue Ursache konnte bisher nicht gefunden werden. Die Patella scheint nicht luxiert zu sein, wie bei vielen Minirassen üblich.

Die wunderschöne Luna war vor langer Zeit vermittelt, kam aber zurück nachdem die Eigentümerin ins Pflegeheim musste. Hier fühlt sie sich, so sensibel wie sie ist, nicht sehr wohl. Im großen Katzenzimmer versteckt sie sich. Kommt man zu ihr, schmust sie lange und gerne. Auch nach einigen Tagen gewöhnt sie sich nicht an die Situation. Sie sucht Menschen, die sich um sie kümmern und ihr viel Zeit und Liebe schenken.
Als Zufallsbefund haben unsere Tierärzte leider Nieren- und Blasensteine entdeckt. Derzeit hat Luna keinerlei Symptome, Urinabsatz und Wasseraufnahme sind unauffällig. Auch der PH Wert im steril entnommenen Urin ist ideal, sowie die Nierenwerte.
Das bedeutet, dass Luna derzeit und vielleicht auch für immer symptomlos ist, sollten sich aber Beschwerden zeigen, kann eine Operation nötig sein. Um das Risiko hierfür zu verringern, muss Luna Urinary-Spezialfutter erhalten.
Auf Grund des Spezialfutters und weil man den Urinabsatz immer gut beobachten muss, sollte sie in die Wohnungshaltung vermittelt werden- auch wenn sie früher eine liebende Freigängerin war. Vielleicht finden wir ja ein passendes Zuhause, mit einem gesicherten Freigang oder einem schönen eingezäunten Balkon?

Remus lebte als Streunerkatze und wurde draußen versorgt. Dort ließ er sich auch von seinem Lieblingsmenschen streicheln, hier zeigt er sich bisher sehr scheu.
Für Remus suchen wir einen Platz, bei dem nicht viel von ihm erwartet wird. Mit viel Feingefühl und Geduld wird er vielleicht wieder Vertrauen fassen. Möglicherweise benötigt er den Freigang, um sich langsam anzunähern. In reine Wohnungshaltung wird er daher nicht vermittelt, andere Katzen, die sozialverträglich sind, sind bei ihm immer willkommen.

Uma | geb. ca. 03/2024 | Europäisch Kurzhaar | weiblich, kastriert | Wohnungshaltung mit Freigang oder reiner Freigänger | nicht in Einzelhaltung |
Uma lebte als Streunerkatze in einer kleinen Kolonie. Anders als ihre Mitstreiter ließ sich Uma gerne von der Hand, die sie fütterte, streicheln. Für sie suchen wir nichts desto trotz ein Zuhause, in dem erstmal nicht viel von ihr erwartet wird. Uma muss in einer neuen Umgebung erst wieder lernen, dass wir ihr nur Gutes wollen. Sie ist um einiges mutiger als die ganz scheuen Katzen, gerade beim Fressen dürfen wir ganz nah bei ihr sein. Schmusen möchte sie derzeit noch nicht.
Die Möglichkeit zum Freigang sollte ihr nach einer Eingewöhnungszeit gewährt werden. Auch als Hofkatze könnte Uma glücklich werden, solange sie Familienanschluss genießen darf.
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Elliot war hochträchtig und ihren Eigentümern egal. Aufmerksame Nachbarn baten die Familie, Elliot an sie zu übereignen, damit sie zu uns gebracht werden kann und ihre Kinder nicht auf der Straße gebären muss, denn im Haus war sie nicht erwünscht. Glücklicherweise stimmten sie zu.
Die Kinder, die teilweise sehr an ihrer Mutter hängen, sind nun bereit für ihr eigenes Zuhause. Mama ist ausgelaugt und nimmt sich immer mal Pausen. Sie sind verspielt und verschmust, wenn man sich etwas Zeit lässt. Hier im Tierheim wird oft nur der Wischmopp geschwungen, statt mit ihnen zu kuscheln. Alle haben die erste Impfung überstanden, sind gechipt und mehrfach entwurmt.
Jungkatzen vermitteln wir nie in Einzelhaltung! Gerne können sie zu zweit ausziehen, oder zu einer bereits vorhandenen Katze im ähnlichen Alter. Freigang kennen sie nicht und ist somit nicht zwingend notwendig, möchten aber gerade in ihrem jungen Alter bespaßt werden.