Notfall Luna *2016

Die wunderschöne Luna war vor langer Zeit vermittelt, kam aber zurück nachdem die Eigentümerin ins Pflegeheim musste. Hier fühlt sie sich, so sensibel wie sie ist, nicht sehr wohl. Im großen Katzenzimmer versteckt sie sich. Kommt man zu ihr, schmust sie lange und gerne. Auch nach einigen Tagen gewöhnt sie sich nicht an die Situation. Sie sucht Menschen, die sich um sie kümmern und ihr viel Zeit und Liebe schenken.

Als Zufallsbefund haben unsere Tierärzte leider Nieren- und Blasensteine entdeckt. Derzeit hat Luna keinerlei Symptome, Urinabsatz und Wasseraufnahme sind unauffällig. Auch der PH Wert im steril entnommenen Urin ist ideal, sowie die Nierenwerte.
Das bedeutet, dass Luna derzeit und vielleicht auch für immer symptomlos ist, sollten sich aber Beschwerden zeigen, kann eine Operation nötig sein. Um das Risiko hierfür zu verringern, muss Luna Urinary-Spezialfutter erhalten.

Auf Grund des Spezialfutters und weil man den Urinabsatz immer gut beobachten muss, sollte sie in die Wohnungshaltung vermittelt werden- auch wenn sie früher eine liebende Freigängerin war. Vielleicht finden wir ja ein passendes Zuhause, mit einem gesicherten Freigang oder einem schönen eingezäunten Balkon?

 


Remus *ca. 2023 – hat Interessenten

Remus lebte als Streunerkatze und wurde draußen versorgt. Dort ließ er sich auch von seinem Lieblingsmenschen streicheln, hier zeigt er sich bisher sehr scheu.

Für Remus suchen wir einen Platz, bei dem nicht viel von ihm erwartet wird. Mit viel Feingefühl und Geduld wird er vielleicht wieder Vertrauen fassen. Möglicherweise benötigt er den Freigang, um sich langsam anzunähern. In reine Wohnungshaltung wird er daher nicht vermittelt, andere Katzen, die sozialverträglich sind, sind bei ihm immer willkommen.


Linus *04.12.2015

Linus | geb. 04.12.2015 | Pyrenäen Schäferhund | männlich, unkastriert |

Der Pyrenäen Schäferhund Linus lebte fast zehn Jahre bei seiner Eigentümerin und wurde stets liebevoll umsorgt. Ihr Tod riss ihn aus seinem gewohnten Leben und sein Weg führte leider zu uns. Wir merkten schnell, dass Linus sehr eigenwillig ist und nicht scheut, seinen Unmut lautstark zu äußern.

Wir werden Linus nicht ändern können, auch wenn wir uns mehr Kooperation wünschen würden, was uns die Pflege viereinfachen würde. Aber für Linus gibt es keinen Grund, sein „schlechte-Laune-Opi“-Dasein aufzugeben.

Es gibt Momente, in denen Dinge passieren, die auch er akzeptieren muss. Daher trägt Linus häufig einen Maulkorb und wir versuchen ihm Dinge, wie Bürsten oder Pfoten untersuchen, so alltäglich wie möglich beizubringen. Hier benötigt man viel Coolness und darf selbst nicht schnell frustriert werden.

Linus lernt bei uns auch mal weggeschickt zu werden, mittlerweile kann er sich immer häufiger zurücknehmen und uns Raum geben. Wir können aber auch gemeinsam Quatsch machen und er genießt Kuscheleinheiten.

Unterwegs ist Linus sehr angenehm. Er freut sich über seine regelmäßigen Gassigänge und hat seine Gassigeherin ins Herz geschlossen. Anfangs war er etwas fordernd, wenn es ihm zu langsam ging, was sich mittlerweile legte.

Andere Hunde sind durchaus in Ordnung, solange die sich ihm gegenüber behaupten können, dabei aber nicht die Fassung verlieren. Darauf springt er an und lässt nicht locker, selbst wenn er ihnen körperlich unterlegen ist. Er hat aber bereits auch viele enge Freunde gefunden.

Aufgrund starker Verfilzungen musste Linus leider in Narkose geschoren werden.

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Uma *ca. 03/2024 – zu Hause gefunden

Uma | geb. ca. 03/2024 | Europäisch Kurzhaar | weiblich, kastriert | Wohnungshaltung mit Freigang oder reiner Freigänger | nicht in Einzelhaltung |

Uma lebte als Streunerkatze in einer kleinen Kolonie. Anders als ihre Mitstreiter ließ sich Uma gerne von der Hand, die sie fütterte, streicheln. Für sie suchen wir nichts desto trotz ein Zuhause, in dem erstmal nicht viel von ihr erwartet wird. Uma muss in einer neuen Umgebung erst wieder lernen, dass wir ihr nur Gutes wollen. Sie ist um einiges mutiger als die ganz scheuen Katzen, gerade beim Fressen dürfen wir ganz nah bei ihr sein. Schmusen möchte sie derzeit noch nicht.
Die Möglichkeit zum Freigang sollte ihr nach einer Eingewöhnungszeit gewährt werden. Auch als Hofkatze könnte Uma glücklich werden, solange sie Familienanschluss genießen darf.

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Ted

Elliot war hochträchtig und ihren Eigentümern egal. Aufmerksame Nachbarn baten die Familie, Elliot an sie zu übereignen, damit sie zu uns gebracht werden kann und ihre Kinder nicht auf der Straße gebären muss, denn im Haus war sie nicht erwünscht. Glücklicherweise stimmten sie zu.

Die Kinder, die teilweise sehr an ihrer Mutter hängen, sind nun bereit für ihr eigenes Zuhause. Mama ist ausgelaugt und nimmt sich immer mal Pausen. Sie sind verspielt und verschmust, wenn man sich etwas Zeit lässt. Hier im Tierheim wird oft nur der Wischmopp geschwungen, statt mit ihnen zu kuscheln. Alle haben die erste Impfung überstanden, sind gechipt und mehrfach entwurmt.

Jungkatzen vermitteln wir nie in Einzelhaltung! Gerne können sie zu zweit ausziehen, oder zu einer bereits vorhandenen Katze im ähnlichen Alter. Freigang kennen sie nicht und ist somit nicht zwingend notwendig, möchten aber gerade in ihrem jungen Alter bespaßt werden.


Notfälle Amy & Mia *27.04.2022

Amy und Mia lebten gemeinsam wohlbehütet, bis sie schweren Herzens bei uns abgegeben werden mussten.
Sie sind es gewohnt in reiner Wohnungshaltung zu leben.

Die beiden sind leider gar nicht glücklich bei uns. Egal, ob Einzelzimmer oder in der Gruppe, sie verstecken sich und gehen kaum an ihr Futter, sodass wir sie sogar zufüttern müssen.
Daher suchen wir schnellstmöglich ein neues Zuhause für die beiden, selbstverständlich aber nur gemeinsam.
Beide haben Übergewicht, was man langsam versuchen sollte zu reduzieren. Eine schnelle Abnahme führt zu Leberschäden. Im Idealfall sollte das daher von einem Tierarzt begleitet werden.


Gustav *05/2025

Gustavs Geschwister haben noch vor Veröffentlichung alle ein Zuhause gefunden. Der arme Kerl bleibt allein übrig, würde sich aber ohnehin freuen, zu einer selbstbewussteren Jungkatze vermittelt zu werden.

Gustav stammt aus einer Streunerkolonie und ist daher recht schüchtern. Mit Katzenangeln und Spielbällen lässt er sich aber aus seiner Reserve locken und freut sich über gemeinsame Zeit. Da er eine Weile mit einer Bindehautentzündung zu kämpfen hatte, die erfolgreich behandelt wurde, mussten wir ihm mehrmals täglich Augensalben eingeben. Das ist nicht wirklich vertrauensfördernd, daher ist seine Missgunst nicht verwunderlich.

Gustav dürfte in reine Wohnungshaltung vermittelt werden, solange er einen jungen Spielkameraden hat und genügend Platz und Beschäftigungsangebot bekommt zum Toben und groß werden.


Ulf *ca. 03/2024 – zu Hause gefunden

Ulf | geb. ca. 03/2024 | Europäisch Kurzhaar | männlich, kastriert | Wohnungshaltung mit Freigang oder reiner Freigänger | nicht in Einzelhaltung |

Ulf lebte als Streunerkatze in einer kleinen Kolonie. Er ist sehr vorsichtig gegenüber den Menschen und lässt sich ungern anfassen. Für ihn suchen wir ein Zuhause, in dem nicht viel von ihm erwartet wird. Vielleicht wird Ulf nie zur Schmusekatze, kann aber den Menschen etwas mehr vertrauen.
Die Möglichkeit zum Freigang sollte ihm nach einer Eingewöhnungszeit gewährt werden. Auch als Hofkatze könnte Ulf glücklich werden.

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Roberto *ca. 10/2024 – hat Interessenten

Robertos Eigentümer sind weggezogen und haben ihn zurückgelassen. Der sensible, sehr menschenbezogene junge Kater sucht ein neues Zuhause in reiner Wohnungshaltung (Möglichkeit zum Freigang muss noch geklärt werden). Mit anderen Katzen versteht sich Roberto nur gut, wenn diese selbstbewusst sind und auch austeilen können. Schüchterne Katzen haben es nicht leicht mit ihm, da er sie gerne drangsaliert.

Da Roberto hin und wieder Unwohlsein bezüglich seiner Augen zeigt, wird er derzeit probeweise gegen einen möglichen Herpesvirus behandelt. Nachzuweisen war keiner, die Viruslast könnte jedoch derzeit bloß zu gering sein. Er dürfte gerne bereits als Einzelkatze ausziehen, oder zu einer geimpften, selbstbewussten Zweitkatze.


Rattenbabys *30.07.2025

3 Männchen (Alfi, Hartwig und Wolfgang) suchen ab sofort ein Zuhause. Gerne würden wir sie gemeinsam vermitteln, da sie sich bereits kennen und verstehen. Für leckeres Futter sind sie immer zu haben, sie trauen sich auch schon einige Schritte auf die Hand.

Farbratten können sehr zahm werden, sind aber auch anfällig für verschiedene Krankheiten, wie Tumore. Sie benötigen viel Platz, regelmäßig Auslauf und sind nicht dafür geeignet, mit nach draußen gebracht zu werden. Die männlichen Farbratten sind bekannt dafür, dass sie gerne markieren und daher etwas intensiver riechen als Weibchen.


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"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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