Dietrich *ca. 15.06.2025

Dietrich kam über ein befreundetes Tierheim zu uns, um dieses zu entlasten. Wir suchen für ihn eine Teenie-Männer-WG mit anderen Farbratten. Derzeit ist Dietrich noch recht schüchtern, wird sich aber für gutes Essen sicher umstimmen lassen.

Das genaue Alter von Dietrich ist uns nicht bekannt.

Farbratten sind klein, hochintelligent und können sehr handzahm werden. Dafür benötigen sie aber viel dauerhaft verfügbaren Platz und die Vergesellschaftung ist nicht immer einfach. Zudem sind sie anfällig für Tumorerkrankungen und verdienen trotz ihrer geringen Größe adäquate tiermedizinische Versorgung.


Kaspar & Kasimir

Kaspar und Kasimir kamen als Fundtiere zu uns. Die beiden Mongolischen Wüstenrennmäuse suchen gemeinsam ein Zuhause, in dem sie viel Platz zum buddeln und sandbaden haben.


Quinn *18.08.2019 – hat Interessenten

Quinn lebte als Einzelkater in einem Haushalt und musste leider an uns übereignet werden. Der prächtige Kater ist sehr scheu, sein Vorbesitzer konnte ihn nur bedingt anfassen, bürsten war unmöglich. Durch sein Übergewicht könnte sich Quinn zudem nicht mehr überall selbst pflegen, daher musste er kurz nach seiner Ankunft teilweise geschoren werden.

Im Tierheim versteckt sich Quinn sehr viel. Mittlerweile zeigt er sich interessiert und spricht viel mit uns. Er lässt sich für etwas Futter sogar schon gerne streicheln. Ist man zu übermütig, zeigt Quinn das durch Zurückschrecken und Anlegen der Ohren. Wir suchen für ihn jemanden, der sich viel Zeit für ihn nehmen möchte. Gerne darf er später auch Freigang genießen.

An seinem Gewicht sollte langsam gearbeitet werden. Katzen dürfen keinesfalls zu schnell abnehmen, da das die Leber schädigen kann. Bewegung und kontrollierte Fütterungen sind hier wichtig, dann wird er auch sein Fell wieder allein pflegen können.


Kröte *20.12.2018 – hat Interessenten

Kröte liebt Menschen, Aufmerksamkeit und aufgeregte Kuschelrunden. Was er nicht liebt, sind seine gesundheitlichen Baustellen. Und davon gibt es jede Menge.

Als er bei uns abgegeben wurde fragten wir, welche Behandlungen derzeit notwendig sind. Man beteuerte, dass der aus dem Ohren stinkende, nur (auf intensiver Nachfrage) Hypoallergenic Futter fressende und durchweg grunzende Hund topfit ist. Für eine Französische Bulldogge – versteht sich.

Ganz so sehr wie gedacht liebt er uns auch nicht, zumindest  nur so lange, bis wir ihm Grenzen setzten. Da wurde der lustige Kerl kurz ganz ernst. Mittlerweile hat er verstanden, dass sein Bulldoggen-Hirn auch manchmal Gnade walten muss und akzeptiert, wenn auch wir mal unser Vorhaben durchsetzen möchten.

Im Bürobereich pendelte er erst wie ein Flummi von einem Schoß zum anderen. Wir schränkten ihn ein, er konnte sich direkt zurücknehmen und sich im Hundekörbchen entspannen. Mit zur Arbeit würde er gut gehen können, solange man ihm hilft zur Ruhe zu kommen.

Derzeit bekommt er Medikamente gegen eine saftige Ohrenentzündung, tägliche Reinigung der Hautfalten und weiterhin strikt nur sein hypoallergenes Futter. Seine Nasenlöcher sind kaum vorhanden, der Nasenschwamm porös und die Augen ständig verschmiert.

Diese Rasse ist nichts für den kleinen Geldbeutel, aber sie erfreut sich immernoch so großer Beliebtheit, dass unser Kröte eigentlich im Nu vermittelt sein müsste.

Es macht trotz allem große Freude zu sehen, wie gut selbst ein erwachsener Hund noch lernen kann und wie beeindruckend es ist, dass ein kleines Tier so viel Baustellen erträgt, nur um dem Kindchen Schema in einer außergewöhnlichen Farbe zu entsprechen.


Solay *ca. 2023 – hat Interessenten

Die sensible Solay benötigt immer ein bisschen extra Zeit mit uns, damit sie sich wohlfühlt. Mit den anderen Katzen kann sie bisher nicht viel anfangen, diese sind aber auch um einiges aktiver und stürmischer als sie. Mittlerweile ist sie mutiger geworden und begrüßt uns, sobald wir den Raum betreten.

Auch beim Fressen müssen wir uns etwas Mühe geben, bis wir das passende gefunden haben. Was sie nicht mag, will sie nicht. Sobald wir gefunden haben, was Solay schmeckt, frisst sie genüsslich alles auf.

Für Solay wünschen wir uns ein sehr ruhiges Zuhause, in dem sie etwas betüddelt wird. Ob sie unbedingt Freigang benötigt, bezweifeln wir. Andere Katzen sollten ihr Raum geben und nicht aufdringlich sein.


Stefano *ca. 01.05.2025

Stefano kam ganz allein zu uns, im zarten Alter von 8 Wochen. Mit den erwachsenen Katzen im Zimmer kommt er gut zurecht, ihm fehlt aber eindeutig jemand in seinem Alter. Daher wünschen wir uns ganz bald ein Zuhause mit ähnlich alter Zweitkatze.

Er kann in eine reine Wohnungshaltung vermittelt werden, oder man gewährt ihm später, wenn er kastriert ist und etwas umweltsicherer, Freigang.

Uns gegenüber ist er sehr anhänglich und lässt sich gerne herumtragen und kuscheln.


Struppi *15.01.2021 – hat Interessenten

Struppi kam am 16.07.2025 als Abgabehund zu uns ins Tierheim, da seine Besitzerin leider das Krankenhaus nicht mehr verlassen konnte. Struppi ist ein Jack Russel Terrier Mix und ist am 15.01.2021 geboren.

Struppi ist sehr sozialverträglich, er sitzt tagsüber mit drei anderen Hunden zusammen. (Mit Wambo, Balu und einem Junghund.)

Er ist aktuell noch etwas unsicher im Umgang mit Männern. Im Tierheim ist er mit weiblichem Personal sehr aufgeschlossen und  freudig, während er bei einem männlich Mitarbeiter sich eher unsicher zeigt. Aber hier lässt er alles über sich ergehen und geht nicht in eine Abwehrhaltung hinein, aber seine Körpersprache zeigt noch Unsicherheiten auf. Diesen Umgang muss er einfach noch lernen.

Ansonsten zeigt sich Struppi sehr unkompliziert, auch Kinder sollten in seinem neuen Zuhause kein Problem sein. Körpersprachlich ist er sehr gut zu führen. Grunderziehung ist vorhanden, aber noch ausbaufähig.

Wir hoffen, dass Struppi sehr schnell wieder ein Zuhause findet, da die Abgabeumstände sehr bedauerlich sind!

Bei Interesse schreiben Sie uns eine Email an die info@tierheim-rastatt.de

 

 

 


Notfall Juno *11.04.2018 – hat Interessenten

Juno kam leider nach mehreren Jahren aus der Vermittlung zurück.

Der sportliche Jagdhund-Mix ist Menschen und Kindern gegenüber überaus freundlich und menschenbezogen.
Unterwegs an oder ohne Leine zeigt er sich angenehm, pöbelt nicht und läuft an lockerer Leine. Tricks und die gängigen Kommandos kann er. Leider fehlt es ihm aber an so viel anderem.

Juno ist hier im Tierheim am völlig falschen Ort. Der ständige Trubel, viele Hunde, und wenig Halt tun ihm nicht gut. Aber auch im Haus zeigt Juno viele Defizite.
Juno ist auf sich allein gestellt völlig verloren. Ohne klare Ansprache, Grenzen und Anweisungen kommt er nicht zurecht. Daheim zeigt er Kontrollverhalten, bricht in sich zusammen, wenn er allein gelassen wird. Bei Aufregung, zum Beispiel der Erwartungshaltung, dass es zum gemeinsamen Spaziergang nach draußen geht, dreht er hoch. Geht er davon aus, dass man geht, gerät er schnell in stereotypisches Verhalten, wie Kreiseln, in die Pfote beißen oder Bellen.

Im Tierheim kreiselt Juno in aufregenden Situationen, wie zu Fütterungszeiten oder wenn alle rein oder rausgebracht werden. Auch fügt er sich Verletzungen am Maul zu. Am entspanntesten ist er, wenn er Gassi gehen kann, oder man ihn tatsächlich im Innenzwinger allein lässt und dreimal täglich mit ihm raus geht. Trotzdem hat Juno bereits an Gewicht verloren.

Bei Juno wurden bereits verschiedene Psychopharmaka ausprobiert und Hundetrainer zu Rate gezogen. Gerne hätten sie Juno behalten, doch durch die Kinder im Haushalt war zu viel Trubel für ihn. Er ist ansonsten ein wunderbarer Hund, der sogar die Begleithundeprüfung abgelegt hatte.

Juno benötigt Schilddrüsenmedikamente.

Ideal wäre für ihn:

  • Menschen, die mit einem Hundetrainer feste Regeln, Abgrenzungen und den Umgang mit ihm zuhause etablieren.
  • Die Möglichkeit, ihn nicht alleine lassen zu müssen.
  • Stabile Personen, die sich von Juno abgrenzen, ihm auch den Halt, den er braucht, geben können und ihn auch zur Ruhe zwingen, damit es ihm langfristig besser geht.
  • Ein Mehrhundehaushalt wäre, je nach Sympathie und Stabilität des/der anderen Hundes / Hunde möglich.
  • Ein Haushalt ohne Katzen oder Kinder, mit wenig Trubel.


Notfall Ella *ca. 2016 – hat Interessenten

Dringend Zuhause mit Einzelplatz gesucht!

Ella ging es gar nicht gut im Vermittlungszimmer. Die eigentlich überaus zutrauliche Katzendame versteckte sich im hintersten Eck, obwohl die anderen ihr aus dem Weg gingen. Dadurch fraß sie schlecht und hat bereits etwas abgenommen. Wenn wir ihr die Hand reichten, sprach sie sofort darauf an, aber sobald ein Artgenosse kam, traute sie sich nicht mehr zu uns.
Gesundheitlich konnten wir keine Auffälligkeiten finden.
Zurück im Einzelabteil, dass für eine dauerhafte Unterbringung aber eigentlich nicht gedacht ist, fühlt sie sich direkt wieder viel wohler.

Wie Ella früher lebte, wissen wir nicht, da sie als Fundtier kam. Wir wünschen uns nun ein Zuhause, in dem feinfühlig mit ihr umgegangen wird, sie etwas aufgepäppelt und umsorgt wird.
Selbstverständlich wird sie bis dahin auch bei uns einzeln untergebracht.

Ella kann in reiner Wohnungshaltung mit viel Familienanschluss gehalten werden. Kleinkinder, Hunde und viel Trubel sehen wir nicht in ihrem neuen Zuhause.


Scotty *12.04.2020

Scotty ist immer präsent, zur Stelle wenn es Streicheleinheiten gibt, oder andere Katzen beschmust werden sollen. Er ist selbst gegenüber Fremden offen. Laut Vorbesitzer macht er zudem seinen Job als Mäusefänger sehr gut, ist aber bei seinem Futter eher wählerisch (er frisst nur Nassfutter).

Scotty benötigt in seinem neuen Zuhause unbedingt die Möglichkeit Freigang zu bekommen. Andere Katzen dürfen gerne mit ihm wohnen. Auch wenn er sich schnell in den Mittelpunkt drängt, wenn es nicht um ihn geht, wird er dabei nicht forsch oder unfreundlich zu ihnen.


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"Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime."

Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes

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