Kiara wurde schweren Herzens bei uns abgegeben, nachdem sie sich mit ihrer Zweitkatze nicht mehr verstand.
Hier ist sie noch etwas verwirrt, zumal sie sich das Zimmer mit vielen anderen teilt. Glücklicherweise versucht sie einfach den anderen Katzen aus dem Weg zu gehen, sodass es zu keinen Streitigkeiten kommt. Aufgrund ihrer Vorgeschichte und der Vermeidung von Artgenossen im Tierheim, vermitteln wir sie als ein Einzelkatze. Kiara ist sehr verschmust, eher von gemütlicher Natur und verfressen, was man auch an ihren Fettpölsterchen sieht. Im neuen Zuhause wäre es gut, wenn sie behutsam etwas abnehmen würde.
Gesundheitliche Probleme sind keine bekannt. Bei tierärztlichen Untersuchungen kooperiert sie gut.
Bisher war sie in reiner Wohnungshaltung aber wir können uns gut vorstellen, dass sie nach einer gewissen Eingewöhnungszeit Freigang genießen würde.

Hochträchtig wurde Mama Lilith als Fundkatze zu uns gebracht. Gerade noch rechtzeitig, denn vier Tage nach Ankunft gebar sie drei wundervolle Kitten. Lilith war von Beginn an sehr zutraulich und ließ uns bei ihrer Aufzucht eng teilhaben.
Nun ist Lilith auf der Suche nach einem eigenen Zuhause. Sie ist sehr verspielt, agil und überaus verschmust. Mit anderen Katzen kommt sie im Zimmer zwar zurecht, braucht sie aber nicht unbedingt im neuen Zuhause. Was wir uns für sie wünschen, ist, dass sie später die Möglichkeit zum Freigang bekommt.

Die stets grimmig schauende Judith kam aufgrund eines Sterbefalls zu uns. Seit Herbst letztes Jahr lebte sie mit ihrer Leidensgenossin Laurie in einem eigenen Zimmer. Beide hatten Schnupfensymptome, die trotz intensiver Behandlung und Diagnostik nicht vollständig behandelt werden konnten. Bei Laurie, der es um einiges schlechter ging, wurde ein bösartiger Tumor im Kopfbereich gefunden. Sie musste Judith allein zurücklassen und wurde erlöst.
Judith kommt sehr gut mit ihrer chronischen Erkrankung zurecht. Leider können wir nicht exakt sagen, was der Auslöser für ihren Rotz ist, sie ist aber laut Tierarzt nicht ansteckend. Sie darf täglich inhalieren und bekommt Schleimlöser ins Futter, was keinen großen Aufwand darstellt. Vermutlich steckt eine Perserkatze in ihr, denn sie ist äußerst bewegungsunfreudig und liegt die meiste Zeit dösend in ihrem Lieblingskratzbaum.
Das wünschen wir uns für Judith:
Reine Wohnungshaltung, Einzelhaltung oder mit netten, ähnlich gemütlichen Artgenossen. Jemanden, der 1–2 mal täglich 10 Minuten Zeit hat für eine Inhalation und wenig Trubel im Haus und ein freies Sofaplätzchen hat.

Charmeur Baldur sucht sein neues Heim, in dem er verwöhnt und bedient wird. Andere Katzen braucht er nicht.
Da Baldur als Fundtier zu uns kam, wissen wir nichts über seine Vergangenheit. Er lebte sicherlich als Hauskatze. Uns gegenüber ist er anhänglich und verschmust. Freigang sollte ihm später gewährt werden.
Zu Kleinkindern würden wir ihn nicht vermitteln, da er ab und zu etwas unwirsch reagiert, wenn wir vorschnell sein Zimmer verlassen und ihm nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt haben. Er fühlt sich nunmal wie ein kleiner Prinz.
Vermutlich wird sich das nach einer Eingewöhnungszeit legen.


VERMITTELT
Herkules | geb. ca. 2022 | Europäisch Kurzhaar | männlich, kastriert | Wohnungshaltung mit Freigang oder reiner Freigänger | eher nicht in Einzelhaltung |
Herkules hatte sich einer Hofkatzen-Gruppe angeschlossen und dort ordentlich aufgemischt. Der unkastrierte Kater dachte, er könne sich so einen Dauerplatz am Futter erobern, stattdessen ging er geradewegs in die Katzenfalle und kam zu uns.
Im Katzenzimmer zeigt er sich als ein zurückhaltender Kater, der Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen. Mit viel Geduld lässt er sich von vertrauten Personen bereits vorsichtig streicheln und tastet sich Schritt für Schritt an Nähe heran.
Mit anderen Katzen ist er sehr sozial und kommt in der Gruppe bestens zurecht. Daher wäre ein Zuhause mit mindestens einer weiteren Katze Voraussetzung für seine Vermittlung. Natürlich kann er auch mit einem seiner Zimmergenossen ausziehen.
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Emils Mutter kam hochträchtig zu uns und gebar nach wenigen Tagen ihre Kinder. Sie kümmerte sich trotz ihres jungen Alters vorbildlich um sie, sodass sich alle prächtig entwickelt haben.
Wie alle anderen Jungkatzen wird der kleine Emil nicht in Einzelhaltung vermittelt. Er kann als reine Wohnungskatze leben, oder später an Freigang gewöhnt werden
Emil hat seine Erstimpfung erhalten, befindet sich aber in einem Alter, in dem er sehr anfällig für Erkrankungen ist. Es sollte beachtet werden, dass das Immunsystem gerade durch den Umzugsstress in die neue Familie belastet wird. Für die Eingewöhnung von Katzenkindern ist es daher ideal, sich etwas Zeit zu nehmen.


Oskars Mutter kam hochträchtig zu uns und gebar nach wenigen Tagen ihre Kinder. Sie kümmerte sich trotz ihres jungen Alters vorbildlich um sie, sodass sich alle prächtig entwickelt haben.
Oskar war zu Beginn nur halb so groß wie seine Geschwister. Das machte uns Sorgen, er holte aber nach kurzer Zeit doch noch auf. Heute merkt man keinen Unterschied mehr.
Was bei Oskar aber besonders ist, ist leider sein Nabelbruch. Da eine Operation bei einem so winzigen Tier höchst riskant ist, sollte man noch wenige Wochen warten, bis man ihn bei der Kastration richtet und ständig kontrollieren, dass es zu keinen Komplikationen kommt.
Wie alle anderen Jungkatzen wird der kleine Oskar nicht in Einzelhaltung vermittelt. Er kann als reine Wohnungskatze leben, oder später an Freigang gewöhnt werden.
Oskar hat seine Erstimpfung erhalten, befindet sich aber in einem Alter, in dem er sehr anfällig für Erkrankungen ist. Es sollte beachtet werden, dass das Immunsystem gerade durch den Umzugsstress in die neue Familie belastet wird. Für die Eingewöhnung von Katzenkindern ist es daher ideal, sich etwas Zeit zu nehmen.


Clarissa wurde lange draußen beobachtet, bis sie als Fundtier den Weg zu uns fand. Sie war von Beginn an sehr gesprächig und menschenbezogen. Eigenartig, dass sie niemand vermisste.
Beim Routinecheck aufgrund der Erstimpfung wurde bei ihr ein Herzgeräusch entdeckt. Wir ließen einen Herzschall durchführen, bei dem eine mittelgradige HCM festgestellt wurde (vermutlich angeboren), sowie eine Pulmonalstenose. Nach einer Kontrolle unter Herzmedikamenten wurde eine minimale Verbesserung diagnostiziert.
Clarissa wird ihr Leben lang täglich Medikamente benötigen und sollte halbjährlich zum Herzschall.
Die Tabletten sind recht kostengünstig, der Herzschall ist bei einem erfahrenen Tierarzt finanziell etwas belastender.
Sie selbst zeigt keinerlei Symptome. Clarissa wirkt topfit, hustet oder hechelt nicht und wirkt bei uns eher gelangweilt und sehnt sich nach Action. Ihre Lebenserwartung ist etwas geringer, die Krankheit aber nicht ansteckend und bisher schränkt sie sie selbst auch in keiner Form ein.
Damit Clarissa ihre Tabletten zuverlässig einnimmt, sollte sie in reiner Wohnungshaltung leben.
Andere Katzen braucht sie nicht unbedingt. Wenn, sollten diese eher ruhiger sein.
Freuen würde sich Clarissa über einen gesicherten Balkon und über eine Familie, die etwas Zeit für sie hat.

Ilyana kam gemeinsam mit Rosel und Nuria (alle weiblich) mit 7 Wochen ins Tierheim, nachdem man sie auf den Feldern in Rastatt gefunden hat. Sie waren vom Regen durchnässt und voller Schlamm.
Nachdem wir sie aufwärmten und sie sich den Bauch vollschlagen konnten, zeigten sie gleich, dass sie den Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Sie sind alterstypisch verspielt und sozialverträglich. Die drei Findelkinder werden nicht in Einzelhaltung vermittelt. Artgenossen sollten zudem in einem ähnlichen Alter sein. Gern dürften sie, sobald sie kastriert sind, auch Freigang genießen.
Ilyana hat nun ihre Erstimpfung erhalten, befindet sich aber in einem Alter, in der sie sehr anfällig für Erkrankungen ist. Es sollte beachtet werden, dass das Immunsystem gerade durch den Umzugsstress in die neue Familie belastet wird. Für die Eingewöhnung von Katzenkindern ist es daher ideal, sich etwas Zeit zu nehmen.

Update 19.06.: Rosels Geschwister sind reserviert, aber wir möchten sie nicht allein zurücklassen. Sie sucht daher dringend ein Zuhause bei einer Jungkatze.
Rosel kam gemeinsam mit Nuria und Ilyana (alle weiblich) mit 7 Wochen ins Tierheim, nachdem man sie auf den Feldern in Rastatt gefunden hat. Sie waren vom Regen durchnässt und voller Schlamm.
Nachdem wir sie aufwärmten und sie sich den Bauch vollschlagen konnten, zeigten sie gleich, dass sie den Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Sie sind alterstypisch verspielt und sozialverträglich. Wenn man ihr Zimmer betritt, erhält man die volle Aufmerksamkeit und wird schnurrend begrüßt.
Die drei Findelkinder werden nicht in Einzelhaltung vermittelt. Artgenossen sollten zudem in einem ähnlichen Alter sein. Gern dürften sie, sobald sie kastriert sind, auch Freigang genießen.
Rosel hat nun ihre Erstimpfung erhalten, befindet sich aber in einem Alter, in der sie sehr anfällig für Erkrankungen ist. Es sollte beachtet werden, dass das Immunsystem gerade durch den Umzugsstress in die neue Familie belastet wird. Für die Eingewöhnung von Katzenkindern ist es daher ideal, sich etwas Zeit zu nehmen.
