Rambo kam als Abgabekaninchen zu uns. Er und die anderen wurden bisher einzeln gehalten. Wir suchen für ihn eine Kaninchengruppe oder eine Kaninchendame, die seine Gesellschaft schätzen würde.
Rambo ist recht schüchtern und nicht handzahm, aber interessiert an uns Menschen. Er wird derzeit von Pelletfutter auf eine artgerechtere Ernährung umgestellt.
Snowball wurde gemeinsam mit anderen Kaninchen abgegeben.
Er ist ein nicht handzahmes, sehr kleines Böckchen, zeigt sicher aber recht interessiert an uns. Sie waren hauptsächlich Pelletfutter und Karotten gewohnt, was wir bereits artgerechter umstellen.
Snowball kann gerne wieder in Außenhaltung leben, sobald es nachts etwas wärmer bleibt. Leider hat er sein Winterfell bei uns bereits abgeworfen.
Yami befand sich einige Tage bei den Findern, bis er zu uns gebracht wurde, da keine Halteerlaubnis von den Vermietern vorlag. Wäre dies gegeben gewesen, hätten sie Yami behalten.
Der Abschied war tränenreich und fiel ihnen schwer.
Wir begutachteten den stattlichen Kater kurz nach der Aufnahme, was er sich ohne größere Probleme gefallen ließ. Seitdem wurde Yami misstrauisch und ließ uns nicht mehr in seine Nähe.
Yami sucht durchaus den Kontakt und ist interessiert. Von manchen lässt er sich kurz streicheln, faucht dann aber und sucht das Weite.
Wir denken, dass eine Haltung mit Freigang, wo nicht viel erwartet wird (vielleicht überrascht er ja doch wieder), gerne auch bei anderen sozialverträglichen Katzen, am besten wäre.

Birgit kam am 14.01.2025 als Fundkatze zu uns ins Tierheim. Sie war von Anfang an dem Menschen gegenüber kontaktfreudig, lässt sich unproblematisch untersuchen und genießt Streicheleinheiten. Mit den anderen Katzen im Zimmer zeigt sie sich nicht immer verträglich und fängt einige Auseinandersetzungen an. Daher glauben wir sie kommt gut als Einzelkatze zurecht. Bei uns hat sie Zugang zu einem Außenbereich, den sie nicht oft nutzt. So glauben wir, dass Birgit sich in einer Wohnungshaltung wohlfühlen kann.

Herbie kam am 22.10.2024 als verletzte Fundkatze zu uns ins Tierheim. Sein Unterkiefer war gebrochen und er hatte Nervenschäden am rechten Vorderbein, diese machten eine Amputation des Beines notwendig. Mit dieser Einschränkung kommt er gut zurecht, wird jedoch aufgrund dessen nur in Wohnungshaltung vermittelt.
Als Herbie zu uns kam, musste er aufgrund seiner Verletzungen und den Operationen lange in einem kleineren Zimmer gehalten werden. Dort war er gut anfassbar, wir konnten täglich nach den Wundheilungen sehen und ihn auch auf unserem Schoß mit Schleckies bestechen. Im großen Zimmer mit den vielen anderen ängstlichen Katzen versteckt er sich jedoch wieder vermehrt und lässt uns nicht mehr in seine Nähe. In einem Zuhause mit viel Menschenkontakt könnte sich das sicher wieder ändern.
Aufgrund seiner Einschränkung wäre eine Haltung als reine Hofkatze zu gefährlich.

Aufgrund privater Umstände musste Kiki leider bei uns abgegeben werden.
Kiki ist eine aktive Katze, die nach langer reinen Wohnungshaltung Freigang sehr genossen hat. Sie ist auch etwas launischer und zeigt, wann sie kuscheln möchte und wann nicht. Ganz kleine Kinder sehen wir daher nicht in ihrem neuen Zuhause. Gesundheitlich scheint sie sehr fit zu sein, auch die Zähne wurden in den letzten Jahren unter Narkose von Zahnstein befreit.
Kiki lebt hier mit anderen Katzen in einem Zimmer. Da sie zu diesen keinen Kontakt sucht und hin und wieder Streitigkeiten entstehen, vermitteln wir Kiki in Einzelhaltung.

Mathilda lief in die Falle eines Jägers, der sie dann zu uns brachte. Sie zeigte sich von Anfang an sehr scheu uns gegenüber und sucht ihren Schutz bei Artgenossen, mit denen sie sich gut versteht.
Update Juli 2025: Aufgrund einer hartnäckigen Bindehautentzündung mussten wir Mathilda separieren. Durch den engen Kontakt hat sie nun doch Gefallen an uns gefunden und ist sehr verschmust geworden. Zwar läuft sie noch nicht aktiv zu uns, schnurrt aber, sobald man sich zu ihr setzt und ihr freundlich zuredet. Dann beginnt sie sogar etwas zu sabbern und sich an uns zu schmiegen.
Es wurde ein Herpesvirus diagnostiziert. Dieser ist zwar für Menschen nicht ansteckend, aber für andere Katzen. Daher muss sie entweder in Einzelhaltung oder zu weiteren Herpes positiven Katzen ziehen. Derzeit sind ihre Augen sehr gut, es kann aber immer mal, besonders bei Stress, zu Symptomen kommen, die dann therapiert werden müssen. Freigang kann ihr dadurch leider nicht mehr gewährt werden.

Helvi ist eine überaus sensible, zarte Siamdame. Für sie gibt es nichts wichtigeres als Menschen, die um sie herum sind, sie streicheln, ihr Liebe schenken und ein Platz auf dem Schoß freihaben.
Hier im Tierheim geht es ihr daher nicht so gut. Wenn wir nicht bei ihr sind, frisst sie kaum. Daher wünschen wir uns, dass Helvi schnell ein neues Zuhause findet.
Andere Katzen, die aufgeweckt sind, oder ihr etwas unfreundlicher begegnen, machen ihr große Angst. Daher würden wir sie gerne in Einzelhaltung vermitteln. Sollte aber eine ebenso ruhige und zarte Erstkatze vorhanden sein, die Helvi nicht bedrängt und wo sie genügend Platz zum ausweichen hat, könnte sie auch zufrieden sein.
Wir glauben nicht, dass Helvi Freigang benötigt. Eine reine Wohnungshaltung, bestenfalls mit gesichertem Balkon und Menschen, die nicht den ganzen Tag unterwegs sind, wäre ideal.



So jung, naiv und glücklich will jeder wieder sein: Bellas Lieblingsbeschäftigung ist es wie ein Hase über die Wiese zu springen und die anderen Hunde zum Spielen zu animieren.
Vor Kurzem lebte sie noch bei einer jungen Familie, die sie etwas überstürzt aufgenommen hat. Der Alltag mit Kindern und jungem Hund schien doch komplizierter als gedacht. Daher wurde Bella schweren Herzens an uns übergeben.
Bella ist gegenüber Menschen, ob klein oder groß, sehr freundlich und offen. Die Umstellung steckte sie erstaunlich gut weg. Sie ist etwas distanzlos, da sie gerne am Bein hoch steht und jedem am liebsten auf den Schoß springen möchte. Grenzen diesbezüglich kann sie aber schon langsam annehmen.
In ihrem vorherigen Zuhause wurde ihr nicht viel an Erziehung beigebracht. Laut diesem war sie stubenrein und konnte auch stundenweise alleine bleiben. Leinenführigkeit, Rückruf oder Verbote sind ihr völlig fremd, bisher wurde sie nur an einer Rollleine geführt.
Wir wünschen uns, dass Bella ernst genommen wird und mit ihr auch eine Hundeschule besucht wird. Ihr Charakter ist jedoch sehr lustig und selbstbewusst, sodass wir uns sicher sind, dass Halter und Hund gemeinsam viel Freude haben werden. Anfangs sollte sie noch nicht allein bleiben müssen, damit das in der neuen Umgebung wieder langsam aufgebaut werden kann und man sollte es ihr nicht übel nehmen, wenn doch noch ein Malheur morgens früh durch die Aufregung in die Wohnung geht.
Bei Interesse an Bella schicken Sie uns gerne eine E-Mail an info@tierheim-rastatt.de.


Misty lebte allein bei einem Betriebsgelände, auf dem sie bisher gefüttert wurde. Als sie an Gewicht verlor und schnupfte, sicherten Mitarbeiter die angeschlagene Katze und brachten sie zu uns.
Sie wurde medizinisch versorgt und konnte unsere Krankenstation glücklicherweise schnell wieder verlassen.
Leider ist Misty äußerst scheu, was sich bei uns nicht gebessert hat. Daher würden wir uns freuen, wenn sie ein Zuhause auf einem Hof oder bei Menschen, die nicht viel von ihr erwarten, finden würde. Freigang ist der langjährigen Streunerin sehr wichtig, mit den anderen Katzen in ihrem Zimmer kommt sie sehr gut zurecht.
Update:
Misty mussten aufgrund einer starken Entzündung leider alle Zähne gezogen werden. Dadurch ist jegliche Irritation in der Mundhöhle zurückgegangen und sie blüht täglich auf. Ihr Blutbild war sonst unauffällig.
Seit sie in der Quarantäne ist, freut sie sich über Besuch und beginnt zu schnurren, sobald sie unsere Stimme hört. Sie schmust mit uns, legt ihre Stirn an unser Kinn und kann fast nicht mehr genug Zuneigung bekommen.
Wir hoffen, dass Misty nun ganz schnell ein Zuhause findet, bevor sie zurück im Katzenzimmer ist und sich wieder zurückzieht.


